JoschAudio  
        HiFi mehr RICHTIGES beibringen  

JoschAudio vergleicht keine Geräte.

Sondern das Echt der EREIGNISSE.


Wie real sie WIEDER im HÖRRAUM passieren


Was andere über HiFi denken interessiert mich nicht.
Gerade im sogenannten High End gibt es viele Menschen, 

die Image und vermeintlichen Status mit Musikwiedergabe verwechseln. 

Und bei vielen spielt Geld auch keine Rolle.
Nur:
Gute Tests, schöne Berichte und hohe Preise beweisen nicht,

 dass ein ursprüngliches musikalisches Ereignis auch RICHTIG wiedergegeben wird.


Also dass das Gesamtgeschehen WIEDER richtig passiert.


Denn fast alles, was die High-End-HiFi-Branche testet und bewertet, beginnt erst im Hörraum:
Gerät A gegen Gerät B. Mehr Auflösung. Strafferer Bass. Größere Bühne. Schönere Stimmen. Mehr Details.


Man vergleicht WIEDER_gabe mit WIEDER_gabe.


Mich interessiert ein völlig anderer Vergleich:


Das WIEDER_gegebene EREIGNIS mit dem ursprünglichen EREIGNIS.


Also beispielsweise:
Royal Albert Hall damals
gegen
Royal Albert Hall WIEDER in meinem Hörraum.


Mein Hörraum soll sich dabei eben NICHT wie mein Hörraum anhören.


Ich möchte die Royal Albert Hall WIEDER-wahrnehmen. 

Mit ihren Entfernungen, ihren räumlichen Dimensionen, 

den Positionen der Musiker und den zeitlichen Zusammenhängen des ursprünglichen Geschehens.
Ob das gelingt?


Darüber entscheidet kein Preisschild. Keine Bestenliste. Kein Testbericht. 

Und auch kein Brancheninsider mit geschäftlichem Interesse.


Darüber entscheidet mein Gehörinstinkt.
Mein Bauchgefühl.
Denn genau dafür ist der Gehörsinn des Homo sapiens gemacht.
---


Was unser Gehör jede Sekunde ganz selbstverständlich leistet.

Man braucht sich nur einmal das Kreuz und Quer der Schallausbreitungen vorzustellen, das uns tagtäglich umgibt.
Am Waldrand fährt vor uns ein Auto von Ost nach West. Weiter hinten ein Zug. Hinter uns links oben zwitschert ein Vogel. Über uns zieht ein Sportflugzeug von Süd nach Nord. Ein Hund bellt in der Ferne. Rechts hinten knackt ein Ast. Wind bewegt die Baumkronen und überall rauschen Blätter.
Und von all diesen Ereignissen erreicht uns nicht nur Direktschall.
Schall wird an Boden, Häusern, Bäumen und anderen Flächen reflektiert, bedämpft, erneut reflektiert und erreicht uns über unterschiedlich lange Wege immer wieder zeitlich versetzt.
Währenddessen bewegen sich Auto und Flugzeug weiter.


Alles passiert gleichzeitig.


Wir stehen permanent mitten in einem kaum vorstellbaren CHAOS aus kreuz und quer verlaufendem Direktschall, Reflexschall und bedämpftem Schall sämtlicher Ereignisse.
Von vorne, hinten, links, rechts und oben. Von nah und fern. Von stehenden und bewegten Ereignissen. Praktisch aus 360 Grad.


Und trotzdem hören wir kein CHAOS.


Unser Gehörinstinkt weiß innerhalb von Sekundenbruchteilen:
Vogel – hinter mir links oben.
Flugzeug – hoch über mir in Bewegung.
Auto – vor mir von Ost nach West.
Hund – weiter entfernt.
Ast – rechts hinten.


Aus akustischem CHAOS entsteht ein plausibles 360-Grad-Umgebungslagebild.


Denn all dieser Schall hat einen gemeinsamen physikalischen Nenner:


Er braucht ZEIT.


Schall breitet sich in Luft unter normalen Bedingungen mit ungefähr 343 Metern pro Sekunde aus.
Unterschiedliche Schallwege bedeuten deshalb unterschiedliche Laufzeiten. Direktschall kommt früher. Reflexschall später. Längere Reflexionswege noch später.
Unser Gehör nutzt diese zeitliche Ordnung zusammen mit weiteren Informationen und erkennt daraus die EREIGNISSE an ihren räumlich plausiblen Positionen.
Wir rechnen dabei nichts aus.


Unser Gehörinstinkt macht das einfach.


Seit Beginn unseres Lebens sammelt er dafür akustische Wirklichkeit. 

Er kennt Nähe, Entfernung, Richtung, Bewegung und Raum aus unzähligen vergangenen realen Ereignissen.
Und auch der Schall eines Ereignisses, das gerade JETZT passiert, ist bereits Vergangenheit, wenn er unsere Ohren erreicht.


Wir vergleichen Vergangenheit mit Vergangenheit.


Passt der gerade eintreffende Schall zu unserer lebenslang gespeicherten Wirklichkeit, 

sagt unser Instinkt einfach:


NORMAL. PLAUSIBEL. RICHTIG.
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Und jetzt kommt HiFi.

Plötzlich stehen zwei Lautsprecher vor uns.


Doch:
Unser Gehirn besitzt keinen HiFi-Modus.
Es bekommt wieder nur Schall und macht damit genau das, was es immer macht.
Es vergleicht ihn mit Wirklichkeit.


Deshalb interessiert mich nicht zuerst, 

ob der Bass straffer, die Stimme schöner oder irgendein Glöckchen deutlicher geworden ist.


Mich interessiert:


Glaubt mein Gehörinstinkt das EREIGNIS?


Erkennt er Entfernung, Position, Bewegung und Raum wieder?
Oder hört er zwei Lautsprecher in meinem Hörraum?
Eine Stradivari hören wir schließlich auch nicht richtiger, nur weil uns ihr Klang besser gefällt.
Ein zigmal höherer Preis beweist NICHTS.
Image und Status beweisen NICHTS.



Mein Maßstab ist EREIGNIS-Glaubwürdigkeit.


Wenn mein Gehörinstinkt das WIEDER_gegebene Geschehen selbstverständlich 

als plausibles Ereignis akzeptiert, ist für mich 

verdammt viel 

RICHTIG_WIEDER_passiert.


Die HiFi-Szene vergleicht WIEDER_gabe mit WIEDER_gabe.


Ich vergleiche EREIGNIS mit EREIGNIS.


Und frage nur:


Ist das WIEDER_gegebene EREIGNIS 

genauso ECHT wie das ursprüngliche?



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