Wie beugt man falschem Membranimpulsieren vor?
Auf den vorherigen Seiten haben wir gesehen:
Die Lautsprechermembran unterscheidet nicht,
warum sie sich bewegt.
Entscheidend ist nur,
ob ihre tatsächliche Bewegung
derjenigen entspricht,
die zur WIEDER_gabe
des ursprünglichen Musikereignisses erforderlich ist.
Oder ob technische Einflüsse
ihre Bewegung zusätzlich mitbestimmen.
Genau dort setzen die Lösungen an
Entweder technische Einflüsse verändern
die zur WIEDER_gabe erforderliche Membranbewegung.
Oder ihre Auswirkungen werden vorher
so weit verhindert bzw. reduziert,
dass sie diese Bewegung möglichst wenig mitbestimmen.
Eine dritte Möglichkeit gibt es nicht.
Das Ziel ist,
technisch verursachten Abweichungen vorzubeugen,
BEVOR daraus veränderter Schall entsteht.
Dafür gibt es unterschiedliche physikalische Lösungswege:
- mechanische Schwingungen reduzieren
- elektrische Nebeneinflüsse reduzieren
- Energie durch Reibung abbauen
- Energie durch Viskosität beruhigen
- Schwingungen durch Gegenschwingung reduzieren
- Rückwirkungen möglichst verhindern
- mechanische und elektrische Wechselwirkungen beruhigen
Umgesetzt wird diese Neutralisation durch:
Grounding.
Softgrounding.
Schwingungsdissipation.
Gegenschwingende Trägheits-Masse-Dämpfer.
Dabei kommen unterschiedliche Prinzipien zum Einsatz:
- Reibung.
- Viskosität.
- Gegenschwingung.
- Mechanische Beruhigung.
- Elektrische Beruhigung.
Diese Maßnahmen betrachte ich nicht isoliert.
Ich kombiniere ihre unterschiedlichen Wirkprinzipien experimentell miteinander.
Denn unterschiedliche technische Einflüsse
brauchen nicht zwangsläufig
dieselbe physikalische Gegenmaßnahme.
Sie arbeiten alle unterschiedlich.
Aber sie verfolgen dasselbe Ziel:
Weniger technisch verursachte Membranabweichung.
Denn je weniger die tatsächliche Membranbewegung
von der zur WIEDER_gabe erforderlichen Bewegung abweicht,
desto weniger wird der neu erzeugte Schall
durch die Wiedergabetechnik verändert.
Und desto vollständiger können
die zeitlichen und räumlichen Beziehungen
des ursprünglichen Musikereignisses
wieder wahrnehmbar werden.
Nicht nachträglich SCHÖNER machen.
Sondern vorher weniger FALSCH machen.
Damit unser Hörinstinkt
am Ende möglichst genau das bekommt,
was er aus seinem ganzen Leben kennt:
ECHT.