Josch-Audio             
  Damit  AUCH  Homo sapiens in  VOLLER  BANDBREITE  funktioniert   

Über mich – die Ohren hinter JoschAudio

Damit AUCH Homo sapiens in VOLLER BANDBREITE funktioniert


Nur weil HiFi bloß mein Hobby ist, werden physikalische Zusammenhänge dadurch nicht weniger richtig. Und nur weil ich kein Ingenieur bin, werden richtige Beobachtungen dadurch nicht automatisch falsch. Realität entsteht nicht durch Mehrheitsmeinungen. Sondern durch Naturgesetze. Die Geschichte der Technik ist voller Beispiele dafür. Selbst in der Formel 1.


Erst in diesem Jahr erfuhr ich von einer Geschichte aus den Saisons 2005 und 2006. Renault setzte damals einen Tuned Mass Damper ein. Einen Schwingungstilger. Entwickelt vom Ingenieur Rob Marshall. Seine Aufgabe war nicht, mehr Motorleistung zu erzeugen. Nicht mehr Aerodynamik. Nicht mehr Grip. Sondern störende Schwingungen des Fahrzeugs zu verringern. Je ruhiger das Chassis blieb, desto konstanter blieb der Kontakt der Reifen zur Fahrbahn. Und desto präziser konnte das gesamte Fahrzeug arbeiten. Renault gewann Weltmeisterschaften. Die FIA verbot das System. Wegen der Wettbewerbsgleichheit.


Als ich davon las, musste ich schmunzeln. Denn mein Wohnzimmer muss auf Wettbewerbsgleichheit keine Rücksicht nehmen. Noch mehr musste ich schmunzeln, weil viele meiner eigenen TMD-Konstruktionen längst existierten, bevor ich überhaupt von dieser Geschichte erfahren hatte. Nicht weil Formel 1 und HiFi dasselbe wären. Sondern weil Physik überall dieselben Regeln benutzt. Manchmal entsteht Fortschritt nicht dadurch, dass man einem System etwas hinzufügt. Sondern dadurch, dass man störende Zustände verringert. Genau dieser Gedanke begleitet mich seit Jahrzehnten. Nicht als Ingenieur. Nicht als Wissenschaftler. Sondern als neugierigen Menschen.



Der eigentliche Wendepunkt

Eine Frage hat mich nie wieder losgelassen: Warum wirken manche Wiedergaben wie echte Ereignisse? Und andere nicht? Warum entsteht manchmal ein glaubwürdiger Raum? Und manchmal nur Klang? Viele Jahre suchte ich die Antworten dort, wo fast alle Musikfreunde suchen. In Geräten. In Zeitschriften. In Tests. In Foren. In immer besseren Komponenten.


Doch irgendwann bemerkte ich etwas Merkwürdiges: Fast die gesamte HiFi-Welt beschäftigt sich mit HiFi. Mich interessierte irgendwann etwas anderes. Der Mensch. Denn am Ende bewertet nicht die Anlage das Ergebnis. Sondern Homo sapiens.


Genau dort begann für mich der eigentliche Perspektivwechsel. Weg von HiFi. Hin zur Natur. Denn wenn wir verstehen wollen, warum eine Wiedergabe echt wirkt, müssen wir zuerst verstehen, wie ein lebendiges Gehirn überhaupt Wirklichkeit rekonstruiert. Seit Jahrmillionen verarbeitet unser Gehirn Schall. Nicht um Musik zu genießen. Sondern um die Welt zu verstehen: Wo ist etwas? Wie weit entfernt ist es? Bewegt es sich? Kommt es näher? Entfernt es sich? Ist es gefährlich? Ist es relevant?


Die Grundlage dafür ist die Schallgeschwindigkeit. Sie erzeugt Laufzeiten. Laufzeiten erzeugen zeitliche Beziehungen. Zeitliche Beziehungen erzeugen Raum. Und Raum ermöglicht die Rekonstruktion von Ereignissen. Genau deshalb entstand später JoschAudio. Nicht aus der Frage: Wie funktioniert HiFi? Sondern aus der Frage: Wie funktioniert natürliches Hören?



Die erste Reise



Ich heiße Josef Schönen und bin 65 Jahre alt. In den 1990er-Jahren entwickelte und vertrieb ich eigene Lautsprecher unter dem Namen réalité. Drei Jahre in Folge stellten wir auf der SCALA in Frankfurt aus. Einige Modelle wurden in Fachzeitschriften besprochen. Ich habe die HiFi-Branche deshalb nicht nur von außen beobachtet. Ich war selbst ein Teil davon. Die eigentliche Ursache hatte ich damals allerdings noch nicht erkannt.


2017 erfüllte ich mir einen Jugendtraum. Einen ASR Emitter II. Ein beeindruckendes Stück deutscher Ingenieurskunst. Doch trotz aller Qualität blieb eine Frage offen: Warum fehlt manchmal genau die Selbstverständlichkeit, die wir von echten Ereignissen kennen? Also begann ich erneut zu experimentieren. Nicht mit dem Ziel, mehr Klang zu erzeugen. Sondern mit dem Ziel, die Ursachen für seine Verluste besser zu verstehen.



Die eigentliche Erkenntnis

Erst viele Jahre später begann ich, mich konsequent mit Zustandsänderungen zu beschäftigen. Mit Schwingungen. Mit Resonanzen. Mit Bewegungen. Mit all den Energien, die zusätzlich zum Musiksignal entstehen. Denn am Ende zählt nur eines: Die Membranen. Sie erzeugen den gesamten Schall einer HiFi-Anlage. Und aus diesem Schall rekonstruiert unser Gehirn später wieder Richtung, Entfernung, Bewegung, Raum und Ereignisse.


Deshalb beschäftigt mich heute vor allem eine einzige Frage:


Wie präzise impulsieren die Membranen das Schallabbild sämtlicher ursprünglicher Ereignisse im Hörraum?


Aus dieser Frage entstanden über die Jahre meine TMDs, meine Absorber, meine Grounding-Lösungen und viele andere Experimente. Nicht als Produkte. Nicht als Geschäft. Nicht als Marke. Sondern als private Suche nach Antworten.



Warum es JoschAudio gibt

JoschAudio ist kein kommerzielles Projekt. Ich suche nicht nach schönerem Klang. Nicht nach mehr Wärme. Nicht nach mehr Auflösung. Nicht nach mehr HiFi. Ich suche nach glaubwürdigeren Ereignissen. Nach einer Wiedergabe, bei der unser Gehirn aus dem erzeugten Schall wieder möglichst selbstverständlich Richtung, Entfernung, Bewegung, Raum und Ereignisse rekonstruieren kann.


Ich verkaufe nichts. Ich vertrete keine Marke. Ich muss niemandem gefallen. 

Und als Privatier habe ich dabei drei entscheidende Vorteile:


  • Es gibt kein Gewerbe.
  • Ich kann mir Ehrlichkeit leisten.
  • Und ich kann mir erlauben, die Dinge genau so zu beschreiben, wie ich sie verstanden habe.


Musikalische Grüße


Josef Schönen


➡️12 – Impressum & Kontakt

1 – STARTSEITE: Der Perspektivewechsel auf Natur
2 – Uns genügt der ECHTE Raum
3 – Wie der ECHTE Raum entsteht
4 – Das Schall-Axiom
5 – Wie funktioniert Homo sapiens
6 – Der biologische Weg zum ECHTEN
7 – NULL-Reset – zum Echt der Ereignisse
8 – Frösche & Züge
9 – Was bewegt die Membranen tatsächlich?
10 – Was ich daraus geschlossen habe

11 – Über mich



Archivdokumente 


aus der SCALA-Zeit, Frankfurt, 1998, Hotel Kempinski.
























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