JoschAudio  
       JEDES HiFi kann mehr ECHT.    

Wo richtige WIEDER_gabe bereits scheitert 


Sechs übliche HiFi-Kompromisse – 

bevor der Schall überhaupt unsere Ohren erreicht.



HiFi kann unglaublich aufwendig sein.

Gemessen wird aufwendig. 

Entwickelt wird aufwendig. 

Optimiert wird aufwendig.


Und trotzdem werden einige grundlegende Widersprüche 

seit Jahrzehnten als völlig normal akzeptiert.


Dabei braucht es zunächst 

weder besondere Messgeräte noch besonderes HiFi-Wissen, 

um sie zu erkennen.


Es reicht eine einfache Frage:


Wenn WIEDER_gabe 

das ursprüngliche Musikereignis wiedergeben soll –
wo und wodurch kann dieses RICHTIG 

auf dem Weg zu unseren Ohren 

bereits verloren gehen?




 1. HiFi misst Einzelgeräte – gehört wird die gesamte Kette.

Quelle. DAC. Phonostufe. Verstärker. Lautsprecher.


Jedes Gerät wird einzeln gemessen, einzeln bewertet und einzeln für hervorragend befunden.


Doch kein einziges dieser Geräte hören wir einzeln.


Wir hören ausschließlich das Ergebnis der gesamten Kette – 

als Bewegung der Lautsprechermembranen und schließlich als Schall an unseren Ohren.



2. Fehler bleiben nicht dort, wo sie entstehen.

Jede Stufe einer HiFi-Kette übernimmt das Ergebnis der vorherigen Stufe 

und verarbeitet es weiter.


Damit können auch Fehler weitergereicht werden. 


Sie können sich addieren, verändern und nachfolgende Stufen beeinflussen.


Fehler können kaskadieren.
Trotzdem wird die Qualität einzelner Geräte bewertet, 

als ließe sich daraus die Qualität der gesamten Wiedergabe ableiten.



3. Geräte arbeiten nicht allein – sie beeinflussen sich gegenseitig.

Ein Gerät arbeitet in einer HiFi-Kette nicht unter den isolierten Bedingungen seiner Einzelmessung.


Quelle und Verstärker. Verstärker und Lautsprecher. Eingangs- und Ausgangsimpedanzen. 

Kabel. Netzteile. Masseverbindungen. Mechanische Einflüsse.


Sie alle können aufeinander einwirken.


Damit zeigt sich das tatsächliche Verhalten eines Gerätes in der Wiedergabekette erst dort, 

wo wir es benutzen:


In der gesamten Wiedergabekette.



4. Unser Gehör hört keine Messwerte – sondern den entstandenen Schall.

Unser Hörinstinkt weiß nicht, welches Gerät gerade welchen Fehler macht.


Er kennt keinen Verstärker, keinen DAC, keine Phonostufe und kein Kabel. 


Und schon gar keine Messwerte.


Er bewertet ausschließlich den Schall, der die Ohren erreicht.


Und dieser Schall beginnt bei HiFi im Gegensatz zur Natur 

mit der Bewegung der Lautsprechermembranen.


Ganz gleich, warum sich eine Membran bewegt: 

aufgrund der Information des ursprünglichen Musikereignisses – 

oder zusätzlich durch 

elektrische, magnetische, mechanische oder gegenseitige Wechselwirkungen 

der Wiedergabekette.


Die Membran unterscheidet nicht.
Sie bewegt sich.


Und aus ihrer Bewegung entsteht Schall.



5. Der Hörraum wird gerne zum Alibi.

Ausgerechnet der Hörraum wird gerne zum Argument dafür, 

warum eine wirklich richtige Wiedergabe ohnehin nicht möglich sei.


Schließlich beeinflussen Wände, Decken, Böden, Fenster, Möbel 

und Menschen den wiedergegebenen Schall.


Natürlich tun sie das.


Genau wie in jedem anderen Raum unseres Lebens.


Aber der Hörraum kann nur mit dem Schall arbeiten, den er bekommt.


Er kann reflektieren, absorbieren und dämpfen. 

Dadurch fügt er dem wiedergegebenen Schall 

seine eigenen Laufzeiten hinzu.


Aber eines kann er nicht:
Aus bereits unpünktlich erzeugtem Schall rückwirkend pünktlichen machen.


Wenn die Lautsprechermembranen bereits 

den falschen zeitlichen Ausgangspunkt liefern, 

kann der Hörraum daraus nachträglich nicht einen richtigen machen.


Der Hörraum kann richtige Wiedergabe beeinflussen.


Aber er kann falsche Wiedergabe nicht richtig machen.



6. Zeitrichtigkeit wird behandelt wie eine Eigenschaft – 

dabei ist sie die Voraussetzung.

Richtige WIEDER_gabe beginnt bereits dort, 

wo die Lautsprechermembranen den Schall neu erzeugen.


Denn ab diesem Moment gilt wieder dieselbe Physik wie außerhalb jeder HiFi-Anlage:


  • Schall braucht Zeit.
  • Er breitet sich mit rund 343 m/s aus.
  • Dadurch entstehen Laufzeiten.


Und diese Laufzeiten bestimmen mit, 

wann der Schall eines Ereignisses und seine Reflexionen unsere Ohren erreichen.


Genau solche zeitlichen Beziehungen 

begleiten unser Hören schon unser ganzes Leben lang.




Die Konsequenz ist verblüffend einfach:


Was bereits am Anfang zeitlich falsch erzeugt wird, 

kann am Ende auch nicht pünktlich ankommen.


Und genau hier beginnt die eigentliche Frage dieser Website:


Warum akzeptiert die HiFi-Branche so viele Kompromisse 

auf dem Weg zum Schall – 


und diskutiert anschließend darüber, 

wieviel BESSER und SCHÖNER das Ergebnisse klingt?



Dabei heißt das Ziel doch 

nicht  


BESSER-gabe oder SCHÖNER_gabe.


Es heißt:


WIEDER_gabe.



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