Das Echte – versus HiFi-Geschwurbel
Es ist höchste Zeit –
die Zeit-Ereignis-Rechen-Logik der Natur zu bedenken.
Hinweis:
Eine Stradivari hören wir nicht richtiger –
nur weil uns ihr Klang besser gefällt.
Nur 8 Punkte –
dann weißte Bescheid:
• Hören ist keine Geschmacksfrage - sondern eine Rechenaufgabe
Beim Hören geht es biologisch zuerst nicht um Meinung,
Geschmack
oder „audiophile Vorlieben“.
Unser Gehirn muss aus eintreffender Schallenergie
Richtung,
Entfernung,
Raumgröße,
Bewegung
und Plausibilität berechnen.
Und dafür benötigt es vor allem eines:
richtige Zeitverhältnisse.
• Die Priorität der Zeit
Da sich Schall nur mit etwa 343 m/s ausbreitet,
hören wir physikalisch immer Vergangenheit.
Genau deshalb ist Zeit der eigentliche Informationsträger des Hörens.
Raum entsteht im Gehirn aus Zeitunterschieden —
nicht aus Klangfarben.
• Das biologische Ortungssystem
Unser Gehör überprüft permanent,
ob die räumlichen Informationen plausibel sind.
Wenn Zeitverhältnisse unplausibel werden,
verliert das Gehirn Sicherheit bei der räumlichen Einordnung.
Das erzeugt
Anstrengung,
Unsicherheit
und Stress.
• Der Stradivari-Check
Ein Ereignis wird nicht echter,
nur weil es uns besser gefällt.
Die biologische Verarbeitung im Kopf benötigt
korrekte Daten —
nicht möglichst edlen Wohlklang.
• Datenqualität vor Schönheit
Echte Wiedergabe erhält die
zeitlichen Verhältnisse
der ursprünglichen Schallereignisse möglichst korrekt.
Wer den Klang „verschönert“,
aber dabei Zeitverhältnisse verändert,
liefert dem Gehirn unpräzisere Informationen.
• Das eigentliche Problem von HiFi
HiFi-Geräte erzeugen neben dem Nutzsignal
zusätzliche mechanische und elektrische Nebenwirkungen.
Diese parasitären Energien bewegen am Ende zusätzlich die Membranen —
und erzeugen dadurch zusätzlichen Schall,
der zeitlich nicht mehr korrekt
zum ursprünglichen Ereignis passt.
• Die Kausalkette
Zeitrichtigkeit
→ Raumerleben
→ Plausibilität
→ Lebendigkeit.
Fehlt bereits die richtige zeitliche Ordnung,
wird auch der Rest zunehmend künstlich.
• Die stressfreie Zone
Wenn die zeitlichen Verhältnisse plausibel bleiben,
kann das Gehirn aufhören,
ständig analysieren zu müssen.
Dann verschwindet die Technik.
Und es bleibt das,
was wir als echte musikalische Lebendigkeit empfinden.
Das Resümee
Unser Gehirn versucht aus Schallenergie
ein plausibles räumliches Ereignis zu rekonstruieren.
Je richtiger die zeitlichen Verhältnisse bleiben,
desto glaubwürdiger wirkt das Ergebnis.
Und genau dort beginnt für mich
echtes Hören.
Ich habe fertig.
Over and Out.