Physik gegen Nebenwirkungen
Vorab:
Warum HiFi-Nebenwirkungen zwangsläufig zu Lärm werden
Der Kern
Musikhören setzt Schallenergie voraus.
Doch Fakt ist:
Serienmäßige HiFi-Geräte addieren
musikfremde Schallenergie —
im falschen Takt
und
mit falscher Energiemenge
dazu
Dadurch entsteht mehr Schallenergie,
als im Ursprungsraum zur Musik vorhanden war.
Die Basis von Wiedergabe
Wiedergabe setzt voraus,
unverfälschten Schall aus einem Musikereignisraum
in einem Hörraum erneut bereitzustellen –
ihn physikalisch zu wiederholen – für dortige Ohren.
Unverfälscht.
Nicht mehr.
Nicht weniger.
Wenn das gelingt,
erleben wir die Wiederholung desselben Ereignisses —
nicht nur theoretisch.
Was bei HiFi physikalisch passiert
HiFi erzeugt zusätzlich Energie.
Musik ist physikalisch betrachtet nichts anderes als
Bewegung von Energie in Luft über Zeit.
Doch HiFi-Systeme sind während ihres Betriebs
auch musikfremden Energieursachen ausgesetzt —
oder sie erzeugen diese selbst.
Beispiele sind:
- Resonanzen
- Materialbewegungen
- elektrische Rückwirkungen
- zeitlich verschobene Nebenwirkungen
Jede musikfremde Energie oder Bewegung in der HiFi-Kette
kann solche Zusatzenergie erzeugen.
Das eigentliche Problem
Diese Energie gehört nicht zum ursprünglichen Musikereignis.
Sie existiert aber trotzdem —
und sie erreicht die Membranen,
weil HiFi-Geräte spezialisiert sind – zum Durchleiten dorthin.
Die universelle physikalische Wahrheit
Membranen unterscheiden nicht.
Schwingspulen setzen jede Energie in Bewegung um,
die sie erreicht.
Sie haben kein Filtersystem für:
„Musik“
oder
„Störung“.
Die Folge
So stoßen Membranen Schallenergie in den Hörraum,
die im Ursprungsraum nie zur Musik gehörte.
Also:
- zusätzliche Schallenergie
- im falschen Takt
- in falscher Energiemenge
Umgangssprachlich sagt man Lärm dazu –
und bei Lärm hören wir bekanntlich schlechter.
Denn dadurch funktionieren unser
bio-natürliches Richtungshören und die
Umgebungswahrnehmung nur
ungenau.
Die Folge: Wir merken der Musik ihre
künstliche Erzeugung an.
Sie klingt einfach nicht echt!
Und jetzt sind wir einfach mal ehrlich:
Das ist doch genau das Problem
deiner HiFi-Anlage- richtig?
Der entscheidende Punkt:
Die zusätzliche Energie verschwindet nicht von allein.
Wenn Nebenwirkungen nicht gezielt reduziert werden,
- erreichen sie in Form von Energie die Membranen,
- werden zu Schallenergie umgesetzt,
- und stören als Lärm unserer Hören.
Für andere ist das Arbeit,
bei mir ist es Hobby:
👉 Ich versuche,
diese Nebenwirkungen zu reduzieren,
die nicht zum musikalischen Ursprung gehören.
Wie das geschieht
Ich wende Physik praktisch an.
Dazu gehören:
• Massenträgheit
• Reibung
• Viskosität
• Dissipation
• Soft-Grounding
Das Ziel ist immer dasselbe:
parasitäre Bewegung zu beruhigen,
und zu verlangsamen.
Und das gelingt,
wenn möglichst viele Störungsursachen in Wärme dissipiert werden,
bevor daraus musikfremder Schall entsteht.
Ankopplung und Entkopplung
Nutze ich selbstverständlich auch.
Entkopplung reduziert störende Einflüsse von außen.
Gezielte Ankopplung bringt mechanische Funktionen kontrolliert ins Gerät —
das setze ich auch rudimentär um – über definierte Verklemmung und Statik.
Ich arbeite nicht nach Lehrbuch.
Ein Lehrbuch für HiFi-Anwendung gibt es dazu auch nicht.
👉 Ich wende einfach an,
- was es gibt,
- was ich selbst entwickelt habe,
- und wovon ich weiß,
- dass es funktioniert.
Damit habe ich fast 3 Jahrzehnte verbracht.
Das typische, wiederholbare Ergebnis ist überall dasselbe:
• weniger technische Überlagerung
• weniger zusätzlicher Schall
• stabilere Ereignisse im Raum
• klarere zeitliche Ordnung
👉 Es bleibt mehr von dem zu hören,
was im ursprünglichen Musikereignis tatsächlich vorhanden war.
Es geht bei mir nicht um „schöner“.
Denn ich spiele nicht mit bei "Wünsch dir was".
Mir geht es darum,
dass nur das Echte ankommt.
Nicht spektakulärer.
Nicht beeindruckender, sondern
Richtiger.
Weiterführend:
Mein Haus. Mein Auto. Mein HiFi.
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