Der HiFi-Denkfehler
Nach über 30 Jahren der Suche nach echter Wiedergabe
hat sich mir endlich diese Frage gestellt:
Wie kann man Geräte zur Schallerzeugung entwickeln,
wenn man die Funktionen der Empfänger nur halb verstanden hat?
Das biologische Lastenheft
Wenn man Geräte für Empfänger baut,
dann sollte man doch zuvor wissen:
A: Wie diese Empfänger funktionieren.
B: Wie die Daten die Empfänger erreichen.
C: Wozu die empfangenen Daten überhaupt benötigt werden.
Die Daten erreichen Homo sapiens über Schall.
Was der Empfänger intuitiv auswertet
Schall trägt auch Zeitstrukturen. Und zwar die
aller empfangenen Schallereignisse zugleich.
So jedenfalls funktioniert die Natur, in der sich
Schall stets aus natürlichen Ereignissen bildet.
Aus den Zeitbeziehungen untereinander
errechnet unser Gehirn
Richtung,
Entfernung,
Bewegung
und die räumlichen Zusammenhänge der Ereignisse.
Erst daraus beurteilt es deren Glaubwürdigkeit.
Doch da ist ein Denkfehler
Und dieser beginnt früher.
Die HiFi-Industrie hat zwar die Bedeutung der Energieübertragung erkannt,
übersieht jedoch das Entscheidende:
Auch die zeitliche Struktur dieser Energie
trägt die Informationen,
aus denen unser Gehirn
das Echt der Ereignisse rekonstruiert.
Denn die eigentliche Frage des Hörens lautet:
Wie nah entsprechen die
zeitlichen Strukturen künstlicher Schallenergie
ihrem natürlichen Vorbild?
Das Fazit klingt dramatisch –
und logisch zugleich
Die Unerkennbarkeit der Zeitstrukturen im Schall ist
bei der Wiedergabe mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit
die Ursache dafür, dass selbst
weit 6-stelliges Edel-HiFi als
künstlicher Wiedergabeversuch
intuitiv erkennbar bleibt.
Denn damit fehlt Das Echt der Ereignisse.
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