HiFi und Homo sapiens beurteilen Qualität unterschiedlich.
Unser Gehör bewertet nicht nur die reine Schallenergie.
Jede Schallenergie besitzt zugleich immer ihren eigenen zeitlichen Verlauf.
Er entsteht durch die endliche Schallgeschwindigkeit von etwa 343 m/s.
Unser Hörinstinkt verifiziert intuitiv das gesamte zeitliche Gefüge sämtlicher Schallereignisse.
Nicht nur den zeitlichen Verlauf jedes einzelnen Ereignisses.
Sondern das gesamte zeitliche Gefüge aller schallverursachenden Quellen
unseres wahrnehmbaren Ereignisraums.
Erst wenn dieses Gefüge für unsere Wahrnehmung plausibel ist,
verifiziert unser Hörinstinkt intuitiv:
ALLES ECHT.
Das passiert ganz einfach,
wenn wir die Ursprünge örtlich verorten und die Ereignisse wiedererkennen:
Das kenne ich – Das ist ECHT.
In der Natur bestimmt die Schallgeschwindigkeit von etwa 343 m/s den zeitlichen Verlauf jeder Schallenergie.
Genau daraus entsteht unsere zeitliche Wahrnehmung sämtlicher Ereignisse.
Sie ist die Grundlage unseres Hörens.
HiFi definiert diese zeitlichen Verläufe und ihre Beziehungen zueinander
bis heute nicht als eigentliches Übertragungsziel.
Sieht statt dessen bis heute Amplitude, Frequenzgang,
Verzerrungen und Rauschen als Qualitätsmaßstäbe.
Nicht jedoch die zeitlich richtige Wiederholung des ursprünglichen Ereignisraums.
Genau dort unterscheiden sich die Qualitätsmaßstäbe von HiFi und Homo sapiens:
HiFi beurteilt die Eigenschaften der Schallenergie.
Unser Hörinstinkt beurteilt die Plausibilität ihrer zeitlichen Beziehungen.
Erst wenn HiFi denselben Qualitätsmaßstab verfolgt wie unser Hörinstinkt,
kann eine Wiedergabe das ursprüngliche Musikereignis
wieder als ECHT erscheinen lassen.
Für unsere instinktive Wahrnehmung.
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- HiFi und Homo sapiens beurteilen Qualität unterschiedlich.
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