Die Schlacht der Physik.
Signal gegen Nebenwirkung – Wahrheit gegen Marketing.
Es wirken drei Kräfte gleichzeitig:
Die gewollte Physik – der Hifi-Plan
→ Signalströme,
die Musik zeitlich korrekt transportieren sollen.
Die physikalischen Nebenwirkungen – unvermeidlich
→ energetisch-zeitlicher Müll,
der überall dort entsteht, wo Strom fließt.
Hervorgebracht durch Mechanik und Rückwirkungen,
überlagert er die Signalströme.
Marketing als struktureller Gegenpol
→ erklärt HiFi als physikalische Wirkgröße - ohne Zeitberücksichtigung,
und arbeitet mit Wahrnehmungs-, Erwartungs- und Wunschmodellen –
historisch geprägt durch die Psychologie nach Sigmund Freud,
jedoch fernab der Naturgesetze.
Musik ist ein zeitliches Ereignis.
Die Physik zur Musikerzeugung erfordert daher
zwingend auch die zeitliche Korrektheit ihrer Impulse.
Marketing kommt ohne Zeitargumente aus –
weil es ganz andere Aufgaben erfüllt.
HiFi scheitert nicht am Signal.
Es scheitert an seinen eigenen Nebenwirkungen –
und daran, dass sie nicht als zeitliches Problem behandelt werden.
Nicht aus Absicht,
sondern weil Zeit als physikalische Größe
weder einfach messbar,
noch leicht vermittelbar ist.
Vorab: Lesepausen sind absolut erlaubt.
Denn Naturgesetze lassen sich nicht überfliegend begreifen –
auch nicht nach Jahrzehnten eigener HiFi- Erfahrung.
Musik ist kein reines, direktes Klangereignis, sondern das Ergebnis einer
neuronalen Verarbeitung von Schallenergie und Schalllaufzeiten im Gehirn.
Fakten:
Klang entsteht nicht in Geräten, sondern im Kopf –
als Ergebnis zeitlicher Auswertung.
Musik ist ein zeitlich codiertes Schallereignis.
Diese Codierung besteht nicht aus Daten,
sondern aus Ankunftszeiten bei den Ohren.
Das, was wir als „Live-Gefühl“ bezeichnen, entsteht ausschließlich daraus,
wann welcher Schall unsere Trommelfelle erreicht –
nicht daraus, wie viel Energie er trägt.
Diese Zeitordnung folgt einer einzigen, unverhandelbaren Konstante,
der Schallgeschwindigkeit.
Sie ermöglicht uns räumliche Differenzierung überhaupt.
Glasklar:
Unser räumliches Hören ist nichts anderes als Zeitmessung,
und Basis ist die Schallgeschwindigkeit = 343 Meter pro Sekunde.
- Bleibt diese Ordnung erhalten, entsteht Raum.
- Zerfällt sie, bricht die Realität zusammen.
1. Der grundlegende Hifi-Fehler:
Musikfremde Energie aus dem HiFi-System wird zu Schallenergie.
Nicht aus Absicht, sondern aus physikalischer Zwangsläufigkeit.
Denn Lautsprechermembranen unterscheiden nicht zwischen
Musik und Störung – sie impulsieren die Luft aus jeder Energie,
die sie erreicht.
Und jede HiFi-Anlage erzeugt solche musikfremden Energien.
Nicht als Fehler im Sinne von Defekten,
sondern als unvermeidliche Nebenwirkungen realer Physik –
ohne Bezug zur Musik selbst.
Typische Quellen musikfremder Energie
- Mechanische Vibrationen und Körperschall
- Trafobrummen
- Elektromagnetische Rückwirkungen
Diese Energien sind nicht zeitlich kodiert,
und sie sind immer da.
Dabei tragen sie keine Richtung, keine Entfernung
und keine musikalische Information.
Sie entstehen permanent
und folgen dabei einem einfachen Naturgesetz:
Energie sucht sich immer einen Weg zur Entladung –
ob es uns passt oder nicht.
Gelangen diese Energien zur Membran,
werden sie zu Schall.
Nicht, weil das System schlecht ist –
sondern weil die Physik keine Ausnahme kennt.
2. Die Kontamination.
a) Mechanische Unruhe im Leiter
(nicht als Verzögerung, sondern als Startproblem)
Mechanische Vibrationen versetzen Leiter und Bauteile in feine Bewegung.
Diese Bewegung verändert nicht die Geschwindigkeit des Stroms,
sondern den Zustand, in dem der nächste Impuls auftrifft.
Wo der Leiter nicht ruht,
existiert kein eindeutig definierter Nullzustand mehr,
weder energetisch, noch zeitlich.
Der Strom fließt weiterhin –
aber er startet nicht mehr aus Ruhe.
Die Folge:
Impulsflanken verlieren ihre zeitliche Eindeutigkeit.
Der exakte Beginn eines Signals wird unscharf.
Was früher ein klar definierter Startpunkt war,
wird zu einem zeitlich aufgeweichten Übergang.
Nicht die Energie geht verloren –
sondern ihre zeitliche Präzision.
b) Mikrofonie
(Vibration wird zu zeitlich falscher Energie im Signal)
Mechanischer Druck und Vibration auf Bauteile
erzeugen parasitäre elektrische Spannungen.
Diese Spannungen mischen sich dem Musiksignal bei.
Nicht als hörbares Rauschen,
sondern als zeitlich falsch platzierte Energie.
Das Musiksignal wird nicht leiser –
es wird von Energie überlagert,
die nicht zu diesem Moment gehört.
3. Die logische Konsequenz:
Mit derart kontaminierten Signalströmen
können die Membranen weder energetisch
noch zeitlich kohärenten, natürlichen Schall anstoßen.
Doch genau darauf ist unser Gehör evolutionär geeicht.
Wird Schallenergie derart verbogen geliefert,
kollabiert unsere räumliche Wahrnehmung.
Denn es fehlen beide Rechengrundlagen:
- die korrekte energetische Struktur
- und die zeitliche Ordnung auf Basis von 343 m/s
Wir erinnern uns:
Räumliche Wahrnehmung entsteht nicht durch Lautstärke,
sondern durch klar voneinander trennbare Zeitereignisse.
Überlagert zeitfremde Energie diese Ordnung,
verliert der Schall seine räumliche Logik.
Unser Gehör erkennt sofort:
Das ist kein realer Raum –
das ist unplausibel –
das Gehörte ist nicht wahr.
Nicht, weil der Klang „schlecht“ wäre,
sondern weil die zeitliche Ordnung verkümmert ist.
4. Die Lösung: Neutralisierung musikfremder Energie als logische Prophylaxe
Die Lösung ist nicht das Bekämpfen signalkontaminierender Energie,
sondern das Verhindern ihrer Entstehung.
Energie folgt immer einem physikalisch begünstigten Pfad.
Bietet man ihr frühzeitig einen schlüssigeren Weg zur Entladung,
wird sie diesen nehmen.
Die Aufgabe besteht folglich darin,
die Entstehung musikfremder Energie bereits an der Ursache zu unterbinden.
a) Mechanische Beruhigung – die Ursache vor der Wirkung
Ein wesentlicher Teil signalkontaminierender Energie entsteht mechanisch:
durch Vibrationen, Körperschall und interne Rückwirkungen der Geräte selbst.
Wird diese mechanische Unruhe frühzeitig reduziert,
koppelt sich deutlich weniger Fehlenergie
in Leiter und Bauteile ein.
- 3D-Absorption (Dissipation von Bewegung in Wärme)
- gezielte Gegenschwingung zur Neutralisation mittels TMD
- relative Ruhe durch Vereinheitlichung sämtlicher Bewegungen eines Systems,
als weitere Folge des TMD-Prinzips.
Die elektrische Leiterstruktur kommt zur Ruhe.
Leiter und Bauteile schwingen deutlich weniger mit;
verbleibende Restbewegungen werden relativ zueinander beruhigt und vereinheitlicht,
statt sich gegenseitig mechanisch anzuregen.
Der elektrische Signalweg behält dadurch
einen definierten und stabilen Ausgangszustand.
b) Elektrische Prophylaxe – die Kurzschluss-Falle
Was dennoch an musikfremder, ungeordneter Energie
elektrisch begleitend entsteht,
soll den Signalweg nicht erreichen.
Dazu wird im Signalumfeld ein Kurzschluss-Pfad geschaffen –
nicht für die Musik,
sondern ausschließlich für musikfremde, ungeordnete Energie.
Dieser greift nach der Signalverarbeitung,
auf den Masse- und Rückleitungsebenen.
Diese Energie erhält einen energetisch bevorzugten,
impedanz-optimierten Abfluss,
der nicht zur Membran führt.
Sie wird aus den Leiterstrukturen kurzgeschlossen,
bevor sie zeitlich wirksam werden
und die Schwingspule destabilisieren kann.
Nicht die Musik wird beeinflusst,
sondern ausschließlich jene Energieanteile,
die keine zeitliche, impulsive oder räumliche Ordnung besitzen
und nichts mit der Musik zu tun haben.
Das Prinzip
Diese Energie wird nicht im System bekämpft.
Ihr wird die Möglichkeit entzogen,
den Signalrückleiter zu kontaminieren.
Oder klar gesagt:
Man baut eine Kurzschluss-Falle
für allen Strom, der nicht zur Musik gehört.
Das Ergebnis
Der Signalstrom bleibt zeitlich geordnet
und energetisch kohärent.
Die Membranen starten wieder
näher an einem ideal definierten Nullzustand.
Nicht durch Korrektur.
Nicht durch Kompensation.
Sondern durch den Erhalt der
physikalisch-ursprünglichen Ordnung
im Energiesystem – vor den Schwingspulen.
Die beste Störung ist die,
die gar nicht erst entsteht.
5. Das Ergebnis ist die Rückkehr der Mikrozeitimpulse
- Die mechanische Trägheit einer Membran lässt sich nie aufheben.
Aber ihr Startpunkt lässt sich erhalten.
Wenn der Zeitverlust – wie er in realen HiFi-Betriebszuständen typisch ist –
von ~80 % auf 20–30 % reduziert wird, geschieht Entscheidendes:
- Die Membran startet wieder aus der schwarzen Null, mit der Folge
dass der Gehörsinn die 343 m/s als plausible räumliche Information wiedererkennt.
Fazit
Was dabei verschwindet, ist nicht Klang.
Was verschwindet, ist Zeitmüll.
Was entsteht sind Schallräume in natürlicher Struktur.
Nicht als Effekt. Nicht als Illusion.
Sondern als physikalisch korrekte Folge richtiger Zeit.
Es geht bei Hifi nicht um Perfektion,
sondern stets um Schadensbegrenzung.
Wir hören immer nur den Rest -
der es bis zu den Membranen schafft.
Prophylaktisch zeitlich korrigiertes Hifi
ermöglicht uns kein Musikhören...
"wie von einem anderen Stern".
Es ist aber sehr viel näher dem,
was wir auf unserer Welt
als akustische Realität intuitiv erkennen.
24/7
Wer das überprüfen will, braucht keinen Glauben –
nur ein bekanntes Stück auflegen und vergleichen.
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Die Zeit hören statt Klang bewerten,
mit Riders on the Storm, von: The Doors - der RaumZeitCheck