Warum HiFi nicht wie richtig klingt
Die Antwort: Weil Schall nicht korrekt auf 343m/s gezeitet ist
HiFi erzeugt Klang.
Natürliches Hören rekonstruiert Ereignisse.
Der Unterschied liegt nicht in der Klangfarbe.
Er liegt in der Zeit.
Unser Gehör leitet das „Klingen“ eines Ereignisses
eins zu eins aus der zeitlichen Struktur des Schalls ab.
Nicht aus Lautstärke.
Nicht aus Wärme.
Nicht aus Detailfülle.
Sondern aus der präzisen Abfolge von Impulsen.
Wo das Problem entsteht
In einer Wiedergabekette wird Schallenergie
in elektrische Signale gewandelt
und später wieder zurück in Schall.
Dabei kann die Impulsordnung verändert werden.
Nicht stark.
Nicht hörbar als direkter Fehler im Ton.
Aber ausreichend verfälschend,
um die feine zeitliche Differenzierung zu verwischen.
Das Ergebnis:
Der Klang wirkt beeindruckend –
doch der Raum verliert Stabilität.
Das Ereignis wirkt groß –
doch ihm fehlt die Zugehörigkeit des räumlichen Umfelds.
Die Klarheit
Natürliches Hören ist Zeit-Auswertung.
Wenn die zeitliche Struktur nicht exakt erhalten bleibt,
kann das Gehirn keinen realen Raum rekonstruieren.
Dann entsteht ein Eindruck –
aber kein echtes Geschehen.
Die Konsequenz
Es kann nicht darum gehen, ob eine Anlage gefällt.
Es geht für das Echte vielmehr exakt darum,
ob die zeitliche Ordnung des Schalls die Ohren erreicht.
Denn nur dann klingt HiFi richtig und echt.
Weiterführend:
→ Warum wir immer Vergangenheit hören
→ Wie zeitliche Integrität bewahrt wird