Über mich
Warum der Schlüssel zum „Echten“ nur im natürlichen Schall liegen kann
Ich heiße Josef Schönen, bin 64 Jahre alt,
und habe einen großen Teil meines Lebens
mit einer einzigen Frage verbracht:
Warum berührt uns Live-Musik unmittelbar –
und warum gelingt das selbst teuren High-End-Anlagen fast nie?
Wer hier liest,
kennt dieses Gefühl von „nicht echt“ aus eigener Erfahrung.
Und das, obwohl die Geräte immer größer,
schwerer und teurer geworden sind –
doch Raumdimensionen, Luftigkeit
und Ereignishaftigkeit bleiben aus.
Und nicht etwa, weil es an Klang fehlt.
Sondern weil "nichts Lebendiges passiert".
Man hört wunderbare Klänge.
Aber dieses natürliche Etwas von wahr und wirklich-
– kein Extra, sondern
die Grundlage –
sie stellt sich beim HiFi-Hören einfach nicht ein.
Mein Irrtum – und der Wendepunkt
Ich komme aus der klassischen HiFi-Welt.
In den 90gern war ich Lautsprecherhersteller
meiner direkt vertriebenen Marke réalité.
Ich präsentierte sie auf der SCALA-Messe Frankfurt,
sie wurden vom Journal Hörerlebnis besprochen.
Ich dachte, ich wüsste, was gutes HiFi ist.
2017 erfüllte ich mir schließlich einen Jugendtraum:
→ einen Verstärker ASR Emitter II – kompromissloses High-End
aus Deutschland: 140 kg Gesamtgewicht, 12.000 €.
Der Klang war beeindruckend.
Doch das Echte, es fehlte weiterhin:
Es passierte nichts auf der Bühne.
In diesem Moment wurde mir klar:
Selbst High-End erfüllt die Anforderungen
meines Gehörs nicht vollständig - und
sicher nicht wegen mangelnder Qualität.
Die Erkenntnis brauchte Jahre:
HiFi scheitert nicht an Technik.
Es scheitert daran, dass Natur und Biophysik in den Gerätefunktionen
nicht mitgedacht werden. → Denn unser Gehör arbeitet zeitbasiert.
Aus Schall rekonstruiert es zuerst den Umgebungsraum – allein aus Laufzeiten.
Frequenzgänge sind nachrangig.
Ihre tatsächliche Qualität kann das Gehirn erst beurteilen,
nachdem die zeitliche Struktur korrekt erfasst und räumlich ausgewertet wurde.
Das HiFi-Problem:
→ → Moderne HiFi-Systeme verändern genau diese zeitliche Feinstruktur –
durch typische Energiezugaben und Strukturveränderungen infolge von
Vibrationen, Mikrophonie, Rückwirkungen und Materialresonanzen.
Aus zuvor klar getrennten, gerasterten Impulsabfolgen
wird entlang der HiFi-Kette ein zeitlicher Mittelwert.
Das mag „schön“ oder „angenehm“ klingen –
aber es ist nicht richtig. Nicht echt.
Warum die Szene das nicht merkt
zwischen HiFi, Kino und menschlicher Psychologie.
Was ich in der HiFi-Welt erlebte,
hatte ich gefühlt schon gesehen.
Nur nicht im Labor.
Sondern im Film.
Oder beim Beobachten ganz normaler Menschen. 😄
Rückblickend fühlte sich das Ganze an wie bei
🎩 Der Hauptmann von Köpenick:
Alle machen alles richtig.
Alle sind überzeugt.
Alle sind beschäftigt.
Nur… niemand merkt, dass das System längst an der Realität vorbeiläuft.
Man hält sich exakt an die Spielregeln –
nur hat keiner mehr geprüft,
ob das Anscheinende überhaupt noch zeitgemäß ist.
Genau so wirkte die HiFi-Welt auf mich:
technisch blitzsauber, logisch, beeindruckend –
und gleichzeitig komplett losgelöst von dem,
was Schall für unser Hören ist: Alles.
Irgendwann wurde mir klar:
Hier scheitert nicht nur Technik.
Hier spielt auch das menschliche Gehirn mit.
Und das ist bekanntlich… sagen wir… kreativ. 😄
Plötzlich erklärten mir Filme und Psychologie
mehr als jedes Datenblatt:
🎩 Der Clou
Alle sind begeistert von einer perfekten Show –
nur merkt keiner, dass er gerade veräppelt wird.
Und am Ende klatscht man noch Beifall.
📺 The Truman Show
Eine künstliche Welt, perfekt organisiert.
Alles wirkt logisch.
🧠 David Dunning & Justin Kruger
Der Effekt, bei dem man sich ziemlich sicher ist,
obwohl man gerade danebenliegt.
Passiert. Uns allen. Täglich. 😉
🛡️ Sigmund Freud
Der innere Türsteher im Kopf:
„Neue Erkenntnis? Tut mir leid,
aber Korrektur passt heute nicht ins Selbstbild.“
Das erklärt keine Physik.
Aber es erklärt wunderbar,
warum Natur und Biophysik im HiFi so lange übersehen wurden.
Nicht aus Bosheit.
Nicht aus Dummheit.
Sondern weil wir Menschen erstaunlich gut darin sind,
uns in funktionierenden Illusionen gemütlich einzurichten. 😄
Meine Fehler –
warum das mit dem Gewerbe nichts werden konnte
Rückblickend war es vermutlich … sagen wir … optimistisch,
mein Hobby noch einmal als Gewerbe anzumelden.
Kein normaler Mensch investiert die Summe
einer guten Phonostufe
oder eines erstklassigen DAC
in einen Nobody,
der dann auch noch allein
gegen die Dogmen der gesamten HiFi-Welt argumentiert. 😄
Das war vielleicht nicht der klassische Marketing-Masterplan.
Aber es gab noch ein viel größeres Problem:
Zeitrettung funktioniert nur vollständig.
Halbe Maßnahmen bringen nichts.
Zeitübertragung lässt sich nicht an einer Stelle reparieren,
weil sie nicht punktuell verloren geht –
sondern überall gleichzeitig.
Die Zeit muss entlang der gesamten Wiedergabekette
geschützt werden.
Durchgehend.
Bis zu den Membranen.
Das bedeutet Konsequenz.
Material-Invest.
Zeit-Invest.
Denk-Invest.
Kurz gesagt: nichts für „mal eben“.
Versandlösungen funktionieren deshalb auch nicht.
Zeitverluste entstehen nicht nur im Gerät,
sondern durch Aufstellung, Mechanik, Kopplung und Umfeld.
Ich muss eine Anlage sehen,
um zu erkennen, wo sie Zeit verliert.
Und genau deshalb konnte das kommerziell nicht funktionieren:
Nicht weil es nicht wirkt.
Sondern weil die richtige Anwendung Erfahrung erfordert –
viel Erfahrung.
In meinem Fall gewachsen seit etwa 2017.
Und das lässt sich schlecht in einen Karton packen. 😄
Die Ausnahme – und was ich heute tue
Die Ausnahme war mein Freund Jürgen aus München.
Er hat 60 Jahre HiFi-Erfahrung.
Nach all diesen Jahrzehnten
hatte er das Gefühl – wie er mir sagte –
dass mein ungewöhnlicher Weg
es wert sei, ihn bei sich auszuprobieren.
Was daraus entstanden ist,
hat seine Erwartungen am Ende weit übertroffen.
Logisch eigentlich.
Er hat viel gehört.
Und merkte sofort, wenn etwas anders ist.
Seine Erfahrungen sprachen sich herum.
Freunde von ihm wollten das ebenfalls erleben.
So besuche ich heute –
einmal, selten zweimal im Jahr –
Musikliebhaber
und bringe ihren Anlagen
mit meinen „Stereo-Rettungs-Kästchen“
die Zeit zurück.
Oder einfacher gesagt: das echte Leben.
Nicht zum Verkaufen.
Das Gewerbe ist passé.
Ich bin heute Privatier.
Ich tue es, weil ich es kann.
Und weil es mir Freude macht,
Freude zu bereiten.
Was JoschAudio heute ist
Kein Produkt.
Keine Marke.
Kein BlaBla.
Sondern einfache, funktionierende Biophysik
zum Erhalt von Natürlichkeit
und Echtheit in der Musikwiedergabe.
Es ist ein freies Projekt
für Menschen, die enttäuscht sind,
weil sich ihre Anlagen trotz Aufwand falsch anfühlen –
und die bereit sind,
eine ganzheitliche biophysikalische Betrachtung
praktisch anzuwenden.
Weiter zu Jürgens 60 Jahre HiFi-Erfahrung.
Eine Einladung
Wenn dir ebenfalls schlüssig erscheint,
dass Zeiträume die Grundlage für räumliches Hören sind.
Und du erkennst:
„Der tickt und hört mindestens so ähnlich, wie ich auch hören möchte …“
dann sollten wir einfach mal plaudern.
Ganz entspannt,
Und schauen, ob –
und wohin – die Reise gehen könnte,
damit auf der Bühne endlich das passiert,
was wir nur allzu gern mit echtem Leben verwechseln.
👉 Weiter: Wie man Stereo rettet
