JoschAudio    
         343 m/s = natürliches HiFi-Stereo     

Die schwarze Null


Warum Ruhe der wirkliche Luxus ist


Wir hören besser,
wenn zwischen zwei Schallereignissen wirklich nichts passiert.



Warum HiFi an der Schwarzen Null scheitert

Räumliche Musik entsteht ausschließlich aus Zeit.
Genauer: aus dem Moment, wann welcher Schall welches Trommelfell erreicht.


So hören wir im echten Leben.
So entsteht das Live-dabei-Gefühl.


Jede Position einer Stimme,
jede Größe eines Raumes,
jede Entfernung
wird aus Laufzeit berechnet –
nicht aus Lautstärke, nicht aus Frequenz.




Das Ziel ist identisch – auch bei HiFi

HiFi will dasselbe wie ein Konzert:


  • eindeutige Ortbarkeit
  • plausible Entfernungen
  • eine glaubwürdige Raumgröße


Das gelingt nur, wenn zwei Bedingungen gleichzeitig erfüllt sind:


  • Die Schallausbreitung bleibt zeitlich korrekt.


  • Jeder Impuls ist eindeutig unterscheidbar – wie in der Realität.



Das Messwerte-Problem

Die HiFi-Welt misst bevorzugt,
was sich bequem zählen lässt: Watt, Klirr, Frequenzgang.


Diese Werte erfassen Energie.
Sie erfassen keine Zeit.



Unser Gehör interessiert sich jedoch nicht für Mittelwerte,
sondern für den exakten Beginn eines Impulses
und für die absolute Ruhe davor.




Die unterbrochene Zeitreise

Im Aufnahmeraum entsteht ein Impuls.
Er breitet sich mit 343 m/s aus
und wird aufgezeichnet.


Im Hörraum soll dieser Impuls
ohne Veränderung wieder entstehen.


Die Aufgabe der HiFi-Kette ist simpel – und gnadenlos:


Sie darf nichts hinzufügen
und nichts verschmieren.


Jede Verzögerung,
jedes Nachschwingen,
jede zusätzliche Bewegung
bricht dieses Zeitgesetz.




Das universelle HiFi-Problem

Serien-HiFi erzeugt zusätzliche Bewegung,
die nicht zur Musik gehört.


Die Lautsprechermembranen sind selten wirklich ruhig.
Sie schieben ständig Schall in den Raum –
auch dort, wo Stille sein müsste.


Die Musikimpulse werden
auf eine bereits bewegte Basis gesetzt.




Die physikalische Folge


  • Energie zur falschen Zeit
  • aufgeblähte Impulse
  • fehlende Ruhe zwischen Ereignissen


Genau das zerstört,
worauf unser Gehör spezialisiert ist:


👉 die Erkennung korrekter Zeitabstände.


Die Bühne kollabiert nicht wegen fehlender Details.
Sie kollabiert, weil Zeit falsch ist.




Der Kern (nicht relativierbar)

Musik ist eine zeitlich definierte Abfolge von Schallenergie.

Das funktioniert nur,
wenn jeder Impuls aus Null entsteht.


Sobald Vorschwingung existiert,
endet das Echte.
Immer.



Kurzfassung:

  • Räumliches Hören entsteht aus Zeit, nicht aus Klangästhetik.
  • Musik ist eine zeitlich definierte Abfolge von Schallenergie.
  • Diese Ordnung funktioniert nur, wenn zwischen Impulsen absolute Ruhe herrscht.
  • Fehlt diese Schwarze Null, geht Zeit verloren – und damit Raum.
  • „Echt“ ist keine Geschmacksfrage, sondern eine physikalische Konsequenz.

👉 Wie man Stereo rettet

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