Die physikalische Grundlage
Warum HiFi an der Zeit entscheidet
Diese Seite enthält keine Meinung.
Sondern Physik.
Fakt 1
Wir hören niemals in Echtzeit.
Alles, was wir hören, ist Vergangenheit –
begrenzt durch die Schallgeschwindigkeit von 343 m/s.
Diese Verzögerung ist kein Nebeneffekt.
Sie ist die Grundlage unseres Hörens.
Fakt 2
Unser Gehör hört keine „Töne“ und keinen „Klang“.
Es wertet Schallstrukturen aus.
Das, was wir als Klang erleben, entsteht erst im Gehirn –
als biophysikalische Auswertung feinster zeitlicher Differenzen.
Wir rekonstruieren Ereignisse aus Laufzeiten von Schall.
Fakt 3
Schall ist kein Frequenzereignis.
Er ist ein Zeitereignis.
Seine räumliche Information liegt
in der zeitlichen Differenziertheit seiner Struktur.
Raum entsteht nicht durch Pegel und nicht
durch „Auflösung“.
Sondern durch korrekt übertragene Zeit.
Die Konsequenz
Maskiert HiFi die Differenziertheit von Schall–
durch Nebenwirkungen, Vereinheitlichung, Verdichtung,
mechanische oder elektrische Zeitverschiebungen –
wird Schall für das Gehör weniger differenzierbar.
Weniger differenzierbar bedeutet:
weniger Raum.
weniger Ereignis.
weniger Realität.
= weniger ECHT
Vereinheitlichter Schall ist für das Gehör komprimierte zeitliche Vergangenheit.
Und komprimierte Vergangenheit kann keinen echten Raum allein erzeugen.
Stimmt der künstlich erzeugte Schall zeitlich
mit natürlichem Schall überein,
rekonstruiert unser Gehör die Realität – vollautomatisch - intuitiv.
Nicht weil wir daran glauben wollen,
sondern weil unsere Biophysik nicht anders funktioniert.
Wir hören immer Vergangenheit.
Seit Millionen Jahren ist unser Gehör an die endliche Schallgeschwindigkeit angepasst.
Es interpretiert zeitliche Differenzen von Schall zur Raumerkennung.
Intuitiv.
Verliert die Wiedergabe diese zeitliche Ordnung,
verliert sie damit ihren Bezug zum Echten und Natürlichen.
Das ist Evolutionsbiologie.
Das ist irdische Physik.