HiFi verliert Zeit – im Schall.
Die simple Physik des High-End-Scheiterns
Wie eine 20.000 €-Anlage realistischer klingen kann
als eine 100.000 €-Anlage.
„Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde zu sein,
muss man vor allem ein Schaf sein.“
— Albert Einstein
Gesegnet sei also der eigene Geist.
Er hilft nur den Denkenden –
und entlarvt das Marketing von Handel und Herstellern
als Ersatz für reale Physik.
Wie Schall bei HiFi entsteht
Schall ist Bewegung von Luft.
Diese Bewegung entsteht bei HiFi durch Lautsprechermembranen.
Membranen bewegen sich, weil elektrische Ströme die Schwingspulen antreiben.
Alles, was die Schwingspulen erreicht, wird zu Bewegung der Membran.
Jede Membranbewegung wird zu Schall im Raum.
Ein einfacher Gedanke
Nicht nur das Musiksignal erreicht die Schwingspulen.
Auch Nebenenergien aus der Elektronik gelangen dorthin.
Zum Beispiel von:
• Netzteilen
• magnetischen Feldern
• Ladungsbewegungen in Bauteilen
• Rückwirkungen der Lautsprecher auf die Elektronik
• Kopplungen zwischen Leitungen
Diese Energien sind real.
Und sie müssen sich irgendwo entladen.
Der einfachste Weg führt über genau die Leitungen, über die auch das Musiksignal fließt.
Also erreichen auch diese Nebenenergien die Schwingspulen.
Und damit bewegen sie ebenfalls die Membranen.
Die logische Konsequenz
Nebenenergie erzeugt ebenfalls Schall.
Dieser Schall gehört nicht zur Musik.
Doch er überlagert sie.
Wir hören ihn als:
• Lärm
• Unruhe
• Unschärfe
• Verlust von Realität
Der entscheidende Punkt ist die Zeit
Schall breitet sich mit etwa 343 m/s aus.
Räumliche Information entsteht deshalb aus
exakt geordneten Zeitabständen zwischen Schallereignissen.
Erinnerung:
Alles, was wir hören, ist Vergangenheit.
Wenn zusätzliche Energie die Membranen bewegt,
entstehen zusätzliche Schallereignisse.
Diese verändern die ursprüngliche Zeitstruktur der Musik.
Und damit verändert sich auch die Wahrnehmung des Raumes.
Die einfache Konsequenz
Eine Anlage, die die Zeitstruktur der Musik besser erhält, wirkt natürlicher.
Das ist unabhängig vom Preis.
Eine 20.000-€-Anlage mit erhaltener Zeitstruktur
kann deshalb realistischer wirken
als eine 100.000-€-Anlage,
bei der diese Zeit während der Signalübertragung verloren geht.
Wenn man auch solchen Anlagen hilft,
das Echte und seine Zeit zu bewahren,
entsteht eine neue Dimension von Realismus.
Darum entscheidet sich am Ende jeder HiFi-Wiedergabe immer dieselbe Frage:
Welche Energie erreicht die Schwingspulen –
und welche Zeitstruktur trägt sie mit sich?
Aus der Praxis
Das Prinzip der Zeitrettung funktioniert.
Ich habe meine Lösungen natürlich für mich entwickelt.
Doch ich habe sie auch bei Freunden mit hochwertigen Anlagen
angewendet und getestet.
Insgesamt an Komponenten von:
• Burmester
• ASR Emitter
• NAD
• Symphonic Line
• Thorens
• Clearaudio
• Dr. Feickert Analog
• Rike Audio
• Goldnote
• Hashimoto SUT
• Allnic Rose MC
• Ortofon Winfield MC
🙂
Ja, ich beginne wirklich ganz vorne – beim Tonabnehmersystem.
Solche Zeitenrettung an fremden Anlagen mache ich nicht oft.
Doch wenn man mich dazu überzeugt hat,
sind diese Musikfreunde regelmäßig überrascht.
Sie erleben danach sofort gesteigerte räumliche Wirklichkeit und Natürlichkeit.
Mehr Echtgefühl, so sagen sie alle,
als sie es selbst mit den teuersten Komponenten edelster Hersteller
bei Vorführungen daheim je erlebt haben.
Mich wundert das überhaupt nicht.
Denn dieses serienmäßige Zeitversagen wird schlicht mitverkauft.
Warum?
Weil sie echte Wiedergabe schlicht
nie kennengelernt haben.
Weiterführend:
→ Warum wir immer Vergangenheit hören