Die Matrix
1. Das Medium: Die Luft-Matrix
Draußen gibt es keine Töne, nur fliegende Energie. Zum besseren Verständnis ist
es sinnvoll, Schall als zeitliche Abläufe – als Zeiträume – zu begreifen und ihn sich
als Pfeilflug durch die Luft-Matrix vorzustellen.
Dieses Ereignis lädt die Luft lokal energetisch auf; der Schallpfeil rast mit 343 m/s.
Das Bild von Pfeilen verdeutlicht den zeitlichen Verlauf: Spitze, Schaft und Ende erreichen
uns genau in dieser Abfolge. Nach dem Flug kehrt die Luft sofort in die Ruhe zurück.
Diese Stille ist die Schwarze Null.
Natürlicher Schall: Hier regiert die Zeit
Die Animation zeigt den Idealzustand der Natur:
Einzelne, sauber differenzierbare Schallimpulse, die durch Phasen der absoluten Ruhe (Schwarze Null - in weißem Nichts dargestellt) getrennt sind. Das Gehörkkann jeden Start- und Endpunkt präzise zu verorten. Das Gehirn berechnet die räumliche Verortung mühelos.
In realen Hörsituationen verarbeiten wir tausende solcher Ereignisse gleichzeitig.
Sie bleiben nur deshalb unterscheidbar, weil sie zeitlich exakt differenziert
die Ohren erreichen.
In einer Philharmonie etwa herrscht ein gewaltiges Aufkommen dieser Schallpfeile.
Doch weil die Luftmatrix nach jedem Impuls unmittelbar in den Nullzustand
zurückschnellt, bleibt die Ordnung gewahrt.
Jedes Ereignis behält seine Identität, seinen Ort und seine Zeit.
Das ist die natürliche Vorlage. Das ist das Original.
2. Der Empfänger: Das Gehör als Hochleistungs-Detektor
Stell dir eine Philharmonie vor: Musiker schießen Millionen von Schallpfeilen
in alle Richtungen. Manche treffen uns direkt, andere über Reflexionen von
Wänden, Decken oder Mitmenschen.
- Jeder einzelne Pfeil – ob direkt oder reflektiert – trifft zeitlich versetzt zuerst das eine, dann das andere Ohr.
- Unser Gehörsinn verortet das Eintreffen jedes Pfeils auf 3,4 mm Genauigkeit (ca. 10 Mikrosekunden).
- Intuitiv und ohne Anstrengung berechnet das Gehirn aus der Summe dieser Differenzen unseren Umgebungsraum: Küche, Philharmonie oder das freie Feld.
Genau diese winzigen Unterschiede zwischen linkem und rechtem Ohr
sind die Grundlage jeder Raumwahrnehmung.
3. Der Defekt: Die kontaminierte Membran
In jeder HiFi-Anlage entstehen parasitäre Energien (Masse-Müll, Rückwirkungen,
Mikrophonie). Diese Energie sucht sich den Weg des geringsten Widerstands –
bevorzugt über die Masseleitungen, aber auch direkt in den Signalwegen.
- Die Folge: Die Lautsprechermembran steht niemals still. Sie zappelt durch diese Fehlströme in einer permanenten Vorbewegung.
- Der Nullpunkt-Verlust: Die Schwarze Null – die notwendige Ruhe vor und nach dem Pfeilschuss – ist physikalisch vernichtet.
- Damit verlieren die Schallpfeile die Erkennbarkeit ihrer exakten Start- und Endzeiten fürs Gehirn – die Raumerkennung kollabiert.
Die zweite Animation verdeutlicht den „Baumstamm-Kollaps“: Das ist der serienmäßige HiFi-Zustand. Die Membranen zappeln permanent. Die Impulse verschmieren, die Ruhephasen zwischen den Klängen werden durch parasitäre Energie aufgefüllt. Es gibt kein „Dazwischen“ mehr. Die Zeitinformation sind maskiert, dem Gehör fehlt die Rechengrundlage:
Was folgt, ist kein Detailfehler
und kein klanglicher Nebeneffekt.
Es ist der physikalische Kollateralschaden, der entsteht,
wenn Membranen nicht mehr aus der Ruhe starten
und nicht mehr in die Ruhe zurückkehren.
Ab diesem Punkt
verliert Schall nicht nur Feinheit,
sondern seine zeitliche Struktur.
Und genau hier kippt HiFi
von Rekonstruktion zu bloßer Energieabgabe:
Hier fehlt das Nichts: Überlagerte Ruhe erzeugt Unerkennbarkeit von Zeitabfolgen – die
Membranen wiederholen nur noch einen fixen Mittelwert des Schallereignisses.
4. Der Baumstamm-Kollaps
Wenn der Musikschall startet, trifft das Signal auf instabile Membranen,
die bereits in Vorbewegung sind und dadurch falschen Schall impulsieren.
Statt zeitlich differenzierbarer Pfeilschwärme schießen die Membranen
einen einzigen Baumstamm aus Energie in die Luftmatrix des Hörraums.
Verschmelzung der Information
Da die Membranen nicht aus der Ruhe starten und nicht mehr in die Ruhe zurückkehren
verschmelzen die Millionen Einzelinformationen (Spitzen, Schäfte, Reflexionen) zeitlich zu
einem dichten Block.
Verlust der zeitlichen Ordnung
Die Membranen schaufeln Schallenergie in den Raum, ohne ihre natürlichen Zeitabstände
zu differenzieren, die sich aus der Schallgeschwindigkeit von 343 m/s ergeben.
Sie können stattdessen nur einen einzigen zeitlichen
und energetischen DurchschnittsImpuls wiederholen.
Irreparable Datenkorruption
Beide Ohren erhalten nahezu identische, zeitlich unscharfe Informationen. Die für die
Raumberechnung nötigen Laufzeitunterschiede zwischen linkem und rechtem Ohr
sind nicht mehr erkennbar.
Die Raumberechnung im Gehirn kollabiert sofort.
Das Ereignis wirkt nicht wie natürlichen Ursprungs, sondern "unecht“ -
nicht wie von weltlichen Naturgesetzen verantwortet.
Was hier verloren geht, ist nicht Klang –
sondern die räumliche Ordnung, aus der wir im
normalen Leben authentische Zeiträume ableiten.
DAS ist der serienmäßige HiFi-Fehler, egal auch, wie teuer getarnt.
Was das für die Raumerkennung unseres Gehörssinns bedeutet:
A. Die energetische Maskierung: Reflexionsschall ist naturgemäß deutlich schwächer
als der Direktschall. In der Natur ist das kein Problem, da diese Impulse zeitlich
sauber eintreffen und durch Ruhephasen (Schwarze Null) voneinander getrennt sind.
B. Das Verschwinden des Raums: Im HiFi-Baumstamm verschmelzen
Direktschall und Reflexion zeitlich. Die schwache Energie der Reflexionen
wird von der massiven, zeitlich unscharfen Energie des Direktschalls schlicht
„aufgefressen“.
C. Die Konsequenz: Was schwach ist, verliert seine Erkennbarkeit zuerst.
Und das ist immer und überall stets die Raumerkennbarkeit:
Das Klangbild (als Schallergebnis) verliert seine ursprünglich natürliche Tiefe.
Dieser Verlust natürlicher Schall-Laufzeiten bleibt auf ewig irreparabel.
5. Die Lösung: Prophylaxe vor den Membranen
Echtheit lässt sich nicht nachträglich korrigieren.
Ist Zeit einmal verloren, bleibt sie verloren.
Was jedoch möglich ist,
ist die wirksame Vermeidung ihres Verlusts,
bevor Schall überhaupt entsteht.
Dazu müssen die physikalischen Ursachen
parasitärer Energieerzeugung vor den Membranen
systematisch reduziert werden:
- mechanische Rückwirkungen
- elektrische Fehlströme
- mikroskopische Daueranregungen
Durch kombinierte Maßnahmen zur
Beruhigung mechanischer Zustände
und zur geordneten Ableitung unvermeidbarer Restenergien
gelangen die Membranen wieder in stabile Nullzustände.
Physikalische Logik:
Erst wenn eine Membran aus Ruhe startet
und in Ruhe zurückkehrt,
bleiben die Zeiträume der Schallereignisse erhörbar.
Das Ergebnis ist keine Klangveränderung, sondern die Wiederherstellung
zeitlicher Kohärenz – und damit die Voraussetzung dafür, dass
unser Gehör ein Ereignis als echt,
wirklich und naturkonform erkennt...
...egal, ob die Ohren sich in der Philharmonie
oder auf der Hörcouch befinden. ;-)
Das Fazit: Potenzial versus Abruf
Was eine Anlage laut Marketing und Herstellerangaben
theoretisch leisten kann – aufgrund ihrer physikalischen und
technischen Aufwendungen –,
hat nur selten etwas mit dem zu tun,
was sie im realen Betrieb tatsächlich abruft.
In den meisten HiFi-Systemen werden
die energetisch wirksamen Zustände
- der Signalerzeugung,
- der Signalwege und
- der Masseleitungen
weitgehend dem Zufall überlassen.
Ohne gezielte Prophylaxe bleibt so das Potenzial
selbst teuerster Komponenten regelmäßig ungenutzt,
weil die zeitliche Kohärenz die Membranen nicht erreicht,
sondern zuvor in der HiFi-Kette selbst verloren geht.
Physik interessiert sich nicht für Preise.
Die Kombination meiner Maßnahmen –
von der Quelle bis zu den Schwingspulen –
stellt sicher, dass ungünstige Betriebszustände
das physikalische Potenzial einer HiFi-Anlage
nicht länger unterdrücken.