Die Luft-Matrix
1. Das Medium: Die Luft-Matrix
Im echten Leben gibt es keine Töne.
Was wir hören, ist Schall – und den nutzt unser Gehör zunächst zur Rekonstruktion
von Umgebungsraum und erst danach zur Einordnung als Ereignis – egal, ob eines
aus dem Leben oder aus Musik.
Zum besseren Verständnis ist es sinnvoll, sich Schallenergie als geometrischen Vorgang vorzustellen,
der sich in zeitlichen Abläufen (Zeiträumen) durch das Trägermedium, der Luftmatrix bewegt.
Wie ein Pfeilflug durch die Luft.
Das Ergebnis dieser Auswertung nennen wir zwar Klänge oder Töne,
physikalisch empfangen wir jedoch ausschließlich fliegende Schallenergie.
Dieses fliegende Ereignis lädt die Luftmatrix lokal energetisch auf,
während der Schallpfeil sich mit 343 m/s ausbreitet.
Das Bild des Pfeils verdeutlicht den zeitlichen Verlauf:
Spitze, Schaft und Ende erreichen uns exakt in dieser Abfolge.
Ist der Pfeil durchgelaufen,
kehrt die Luftmatrix unmittelbar wieder in ihren Ruhezustand zurück.
Diese Stille ist die Schwarze Null.
Natürlicher Schall: Hier regiert die Zeit
Einzelne, klar voneinander unterscheidbare elliptische Schallpakete der Ereignisse
sind durch Phasen absoluter Ruhe voneinander getrennt. Das Schwarz sympolisiert
die Schwarze Null – die Luftmatrix des Hörens. Sie ist kein „Leerraum“, sondern der
notwendige Referenzzustand, aus dem jedes Schallereignis startet und in den die
Luftmatrix nach jedem Ereignis zurückkehrt.Die weißen Ellipsen stehen für die zeitlich
und energetisch strukturierten Schallereignisse, die unser Gehör erfasst.
Die schwarzen Streifen innerhalb der Ellipsen visualisieren die zeitliche Abtastung,
mit der unser Gehör diese Ereignisse differenzier. Auf diese Weise erkennt das Gehör
gleichzeitig Start, Verlauf und Ende sowie die Energieportion jedes einzelnen Schallpakets.
Aus den hier sichtbaren zeitlichen und energetischen Differenzen rekonstruiert das
Gehirn unsere räumliche Umgebung – inklusive Richtung, Entfernung und Bewegung –
intuitiv und parallel:
In realen Hörsituationen verarbeiten wir tausende solcher Ereignisse gleichzeitig.
Sie bleiben nur deshalb unterscheidbar, weil sie zeitlich exakt differenziert
die Ohren erreichen.
In einer Philharmonie etwa herrscht ein gewaltiges Aufkommen dieser Schallpfeile.
Doch weil die Luftmatrix nach jedem Impuls unmittelbar in den Nullzustand
zurückschnellt, bleibt die Ordnung gewahrt.
Jedes Ereignis behält seine Identität, seinen Ort und seine Zeit.
Das ist die natürliche Vorlage. Das ist das Original.
2. Der Empfänger: Das Gehör als Hochleistungs-Detektor
Stell dir eine Philharmonie vor: Musiker schießen Millionen von Schallpfeilen
in alle Richtungen. Manche treffen uns direkt, andere über Reflexionen von
Wänden, Decken oder Mitmenschen.
- Jeder einzelne Pfeil – ob direkt oder reflektiert – trifft zeitlich versetzt zuerst das eine, dann das andere Ohr.
- Unser Gehörsinn verortet das Eintreffen jedes Pfeils auf 3,4 mm Genauigkeit (ca. 10 Mikrosekunden).
- Intuitiv und ohne Anstrengung berechnet das Gehirn aus der Summe dieser Differenzen unseren Umgebungsraum: Küche, Philharmonie oder das freie Feld.
Genau diese winzigen Unterschiede zwischen linkem und rechtem Ohr
sind die Grundlage jeder Raumwahrnehmung.
3. Der Defekt: Die kontaminierte Membran
In jeder HiFi-Anlage entstehen parasitäre Energien (Masse-Müll, Rückwirkungen,
Mikrophonie). Diese Energie sucht sich den Weg des geringsten Widerstands –
bevorzugt über die Masseleitungen, aber auch direkt in den Signalwegen.
- Die Folge: Die Lautsprechermembran steht niemals still. Sie zappelt durch diese Fehlströme in einer permanenten Vorbewegung.
- Der Nullpunkt-Verlust: Die Schwarze Null – die notwendige Ruhe vor und nach dem Pfeilschuss – ist physikalisch vernichtet.
- Damit verlieren die Schallpfeile die Erkennbarkeit ihrer exakten Start- und Endzeiten fürs Gehirn – die Raumerkennung kollabiert.
Die zweite Animation verdeutlicht den „Baumstamm-Kollaps“: Das ist der serienmäßige HiFi-Zustand. Die Membranen zappeln permanent. Die Impulse verschmieren, die Ruhephasen zwischen den Klängen werden durch parasitäre Energie aufgefüllt. Es gibt kein „Dazwischen“ mehr. Die Zeitinformation sind maskiert, dem Gehör fehlt die Rechengrundlage:
Was folgt, ist kein Detailfehler
und kein klanglicher Nebeneffekt.
Es ist der physikalische Kollateralschaden, der entsteht,
wenn Membranen nicht mehr aus der Ruhe starten
und nicht mehr in die Ruhe zurückkehren.
Ab diesem Punkt
verliert Schall nicht nur Feinheit,
sondern seine zeitliche Struktur.
Und genau hier kippt HiFi
von Rekonstruktion zu bloßer Energieabgabe:
Hier fehlt das Nichts: Überlagerte Ruhe erzeugt Unerkennbarkeit von Zeitabfolgen – die
Membranen wiederholen nur noch einen fixen Mittelwert des Schallereignisses.
4. Der Baumstamm-Kollaps
Wenn der Musikschall startet, trifft das Signal auf instabile Membranen,
die bereits in Vorbewegung sind und dadurch falschen Schall impulsieren.
Statt zeitlich differenzierbarer Pfeilschwärme schießen die Membranen
einen einzigen Baumstamm aus Energie in die Luftmatrix des Hörraums.
Verschmelzung der Information
Da die Membranen nicht aus der Ruhe starten und nicht mehr in die Ruhe zurückkehren
verschmelzen die Millionen Einzelinformationen (Spitzen, Schäfte, Reflexionen) zeitlich zu
einem dichten Block.
Verlust der zeitlichen Ordnung
Die Membranen schaufeln Schallenergie in den Raum, ohne ihre natürlichen Zeitabstände
zu differenzieren, die sich aus der Schallgeschwindigkeit von 343 m/s ergeben.
Sie können stattdessen nur einen einzigen zeitlichen
und energetischen DurchschnittsImpuls wiederholen.
Irreparable Datenkorruption
Beide Ohren erhalten nahezu identische, zeitlich unscharfe Informationen. Die für die
Raumberechnung nötigen Laufzeitunterschiede zwischen linkem und rechtem Ohr
sind nicht mehr erkennbar.
Die Raumberechnung im Gehirn kollabiert sofort.
Das Ereignis wirkt nicht wie natürlichen Ursprungs, sondern "unecht“ -
nicht wie von weltlichen Naturgesetzen verantwortet.
Was hier verloren geht, ist nicht Klang –
sondern die räumliche Ordnung, aus der wir im
normalen Leben authentische Zeiträume ableiten.
DAS ist der serienmäßige HiFi-Fehler, egal auch, wie teuer getarnt.
Was das für die Raumerkennung unseres Gehörssinns bedeutet:
A. Die energetische Maskierung: Reflexionsschall ist naturgemäß deutlich schwächer
als der Direktschall. In der Natur ist das kein Problem, da diese Impulse zeitlich
sauber eintreffen und durch Ruhephasen (Schwarze Null) voneinander getrennt sind.
B. Das Verschwinden des Raums: Im HiFi-Baumstamm verschmelzen
Direktschall und Reflexion zeitlich. Die schwache Energie der Reflexionen
wird von der massiven, zeitlich unscharfen Energie des Direktschalls schlicht
„aufgefressen“.
C. Die Konsequenz: Was schwach ist, verliert seine Erkennbarkeit zuerst.
Und das ist immer und überall stets die Raumerkennbarkeit:
Das Klangbild (als Schallergebnis) verliert seine ursprünglich natürliche Tiefe.
Dieser Verlust natürlicher Schall-Laufzeiten bleibt auf ewig irreparabel.
5. Die Lösung: Prophylaxe vor den Membranen
Echtheit lässt sich nicht nachträglich korrigieren.
Ist Zeit einmal verloren, bleibt sie verloren.
Was jedoch möglich ist,
ist die wirksame Vermeidung ihres Verlusts,
bevor Schall überhaupt entsteht.
Dazu müssen die physikalischen Ursachen
parasitärer Energieerzeugung vor den Membranen
systematisch reduziert werden:
- mechanische Rückwirkungen
- elektrische Fehlströme
- mikroskopische Daueranregungen
Durch kombinierte Maßnahmen zur
Beruhigung mechanischer Zustände
und zur geordneten Ableitung unvermeidbarer Restenergien
gelangen die Membranen wieder in stabile Nullzustände.
Physikalische Logik:
Erst wenn eine Membran aus Ruhe startet
und in Ruhe zurückkehrt,
bleiben die Zeiträume der Schallereignisse erhörbar.
Das Ergebnis ist keine Klangveränderung, sondern die Wiederherstellung
zeitlicher Kohärenz – und damit die Voraussetzung dafür, dass
unser Gehör ein Ereignis als echt,
wirklich und naturkonform erkennt...
...egal, ob die Ohren sich in der Philharmonie
oder auf der Hörcouch befinden. ;-)
Das Fazit: Potenzial versus Abruf
Was eine Anlage laut Marketing und Herstellerangaben
theoretisch leisten kann – aufgrund ihrer physikalischen und
technischen Aufwendungen –,
hat nur selten etwas mit dem zu tun,
was sie im realen Betrieb tatsächlich abruft.
In den meisten HiFi-Systemen werden
die energetisch wirksamen Zustände
- der Signalerzeugung,
- der Signalwege und
- der Masseleitungen
weitgehend dem Zufall überlassen.
Ohne gezielte Prophylaxe bleibt so das Potenzial
selbst teuerster Komponenten regelmäßig ungenutzt,
weil die zeitliche Kohärenz die Membranen nicht erreicht,
sondern zuvor in der HiFi-Kette selbst verloren geht.
Physik interessiert sich nicht für Preise.
Die Kombination meiner Maßnahmen –
von der Quelle bis zu den Schwingspulen –
stellt sicher, dass ungünstige Betriebszustände
das physikalische Potenzial einer HiFi-Anlage
nicht länger unterdrücken.