Alles, was wir hören, basiert auf
Schall – und auf Zeit.
Denn Schall breitet sich mit etwa 343 m/s
zeitlich durch die Luft aus.
Jede Schallbewegung benötigt daher eine bestimmte Zeit,
um unsere Ohren zu erreichen.
In jedem Moment treffen an unseren Ohren gleichzeitig viele Schallereignisse ein:
- das Flugzeug in 10 km Höhe,
- der Traktor auf dem Feld hinter uns,
- das Rascheln der Blätter im Wind,
- und die Autos auf der Straße vor uns.
Zu jedem dieser Ereignisse hören wir nicht nur den direkten Schall.
Ein Teil der Schallenergie wird auch in unserer Umgebung reflektiert–
und erreicht uns eine Spur später.
Unser Gehör wertet diese feinen Zeitunterschiede automatisch aus
und rekonstruiert daraus Richtungen, Entfernungen und unsere
wahrnehmbaren Umgebungsräume. Intuitiv.
Hören bedeutet daher immer:
auch die zeitliche Struktur von Schall zu entschlüsseln.
Und weil jeder Schall erst eine Strecke zurücklegen muss,
bevor er unsere Ohren erreicht,
ist alles, was wir hören, bereits Vergangenheit.
Das Problem der HiFi-Wiedergabe ist,
das ausgerechnet die HiFi-Industrie konsequent ignoriert ,
dass ihre Geräte genau diese zeitlichen Schalllaufzeiten bei
der Wiedergabe kohärent übertragen müssten.
Wer darüber wirklich nachdenkt, den überrascht es daher nicht,
dass selbst teuerste HiFi-Anlagen am Ende lediglich leblose Töne erzeugen –
statt lebendige akustische Ereignisse.
Um solche unvollständigen Lösungen dennoch verkaufen zu können,
musste die Branche über Jahrzehnte eigene Qualitätskriterien
erfinden:
Klangfarben, Musikalität, Wärme, Auflösung -
das sind Begriffe, die sich gut vermarkten lassen –
aber mit der Physik irdischen Hörens nichts zu tun haben.
Die physikalische Realität des Hörens
Sie ist erstaunlich einfach,
weil logisch:
Wenn künstlich erzeugter Schall dieselben natürlichen Zeitstrukturen trägt
wie realer Schall,
dann gibt es für unser Gehör auch keinen Unterschied festzustellen.
Unsere Ohren können nicht differenzieren,
- ob ein Schallereignis von einer Geige in einem Raum
- oder von einer Lautsprechermembran erzeugt wurde
vorausgesetzt,
die Membranen übertragen auch den Raum,
also die Schalllaufzeiten, die sich physikalisch aus ihm ergeben
Was wir tatsächlich hören
Nach über fünfzig Jahren Wettbewerb
ist die HiFi-Branche deshalb im Kern vor allem eines geworden:
ein Geschäftsmodell.
Gefährlich für dieses Geschäftsmodell
sind nur sehr wenige Menschen,
die selbst über HiFi und Wiedergabe nachdenken.
Es sind Musikfreunde, die dabei zu dem Schluss kommen,
dass reinste Wiedergabe einfach nur den richtigen Schall voraussetzt.
Denn Ohren können nichts, außer Schall empfangen.
Richtiger Schall ist solcher, der dieselben Zeitstrukturen trägt
wie alles, was wir im wirklichen Leben ganz normal hören:
- beim Spazieren im Wald,
- oder Vogelgezwitscher am Morgen,
- das Jubeln im Fußballstadion,
- die typischen Geräusche im Restaurant,
- Musik bei einem Open Air Konzert, oder
- in einer Philharmonie.
Überall funktioniert dasselbe physikalische Prinzip:
Wir empfangen ausschließlich Schalllaufzeiten
und unser Gehör wertet sie aus.
Wir nehmen Schall wahr
- über Direktschall – der uns zuerst erreicht –
- und über reflektierten Schall, der uns später erreicht.
Die möglichen zeitlichen Differenzen sind praktisch unbegrenzt –
aber immer auf Basis der Schallgeschwindigkeit von
343 m/s (343,00 Meter pro Sekunde).
Aus all diesen zeitlich strukturierten Schallanteilen
rekonstruiert unser Gehör das reale Ereignis.
Schalllaufzeiten sind es,
die ein Ereignis für Hörende real und lebendig machen.
Persönliche Erfahrung
Dazu habe ich mein halbes Leben geforscht - und investiert.
Meine Anlage hat einen Neuwert von über 60.000 €.
Ich kritisiere HiFi also nicht von außen – sondern aus eigener Erfahrung.
Meine wichtigste Erkenntnis dabei:
Hätte ich früher verstanden,
wie entscheidend Zeitkohärenz für Wiedergabe ist,
hätte vermutlich schon die Hälfte dieser Investition gereicht.
Mit den Optimierungen zur Zeitübertragung klingt meine Anlage für mich heute
echter und lebendiger als die Anlagen im sechsstelligen Preisbereich,
die ich bisher hören durfte.
Interessant wird damit eine Frage, die sich fast von selbst stellt:
Was würden solche Anlagen wirklich zeigen,
wenn auch ihnen diese Zeitkohärenz systematisch beigebracht würde?
Mein Ansatz
Mein heutiges Hobby ist es,
genau diese Natürlichkeit des Schalls
aus beliebigen ursprünglichen Ereignisräumen
mit HiFi-Anlagen in beliebige Hörraume zu übertragen.
Das funktioniert überall -
weil kein Hersteller die Zeit richtig übertragen kann.
Dazu versetze ich Komponenten und Anlagenstufen
in verbesserte Betriebszustände,
die serienmäßige Zeitverluste entlang der Signalwege minimieren –
noch bevor der Schall
als elektrische Signalströme über die Schwingspulen
in reines mechanisches Impulsieren von Membranen übergeht.
Einladung zum Austausch
Wenn Sie also eine bessere Anlage besitzen,
die diese natürlichen Zeitstrukturen tatsächlich kohärent überträgt,
würde ich mich sehr freuen, sie einmal hören zu dürfen.
Denn solche Anlagen sind extrem rar –
und ich mag den Austausch von Erfahrungen und Musik sowieso.
Falls Sie sich auch noch die Wahrheit leisten könnten,
dass selbst Ihr wertiges HiFi-Investment die Zeitstruktur der Musik möglicherweise doch nicht gänzlich kohärent überträgt,
dann sollten wir darüber einfach miteinander sprechen.
01778-907630
Josef Schönen
(Polizeibeamter im Ruhestand)
Die Faktenlage:
- Wir hören keine Töne oder Klänge.
- Statt dessen empfangen Ohren natürlichen Schall,
- dessen zeitliche Strukturen unser Gehörsinn ausgewertet.
Exakt die Erhaltung der natürlichen Strukturen von Schall,
trotz HiFi –
das ist mein Hobby.
Worauf warten Sie noch?
Ohne kohärente Zeitstruktur
ist jede HiFi-Wiedergabe nur als künstlicher Klang wahrnehmbar –
und nicht als lebendiges Ereignis.
Weiterführend:
👉 → Warum Elektronen Marketing nicht verstehen
👉 → Die simple Logik der Wiedergabe
👉 → Was Ohren können - und was nicht
👉 → Der fehlende HiFi-Beipackzettel
👉 → Wie das Hören funktioniert
→ Was bedeutet Stereo wirklich?
→ Warum wir immer die Vergangenheit hören
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👉 → So bleibt Stereo echt und lebendig
👉 → Die ignorierten Nebenwirkungen serienmäßiger HiFi-Anlagen