Zwei Ohren.
Millionen Jahre Evolution –
... und die Hifi-Welt denkt erst ab 220 Volt los?
Zu diesem Bild:
Wenn wir etwas hören, wissen wir nicht immer sofort, WAS den Schall verursacht.
Manchmal richten wir den Blick zum Geräusch, weil wir es nicht kennen –
... und schauen nach.
Doch längst davor wissen wir instinktiv:
Da passiert gerade etwas ECHTES.
Und genau dieser Instinkt funktioniert bei HiFi
in aller Regel nicht –
... egal, wie teuer der SCHALL erzeugt
wird:
HiFi hört sich künstlich an.
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Mit JoschAudio erlaube ich mir daher,
gegen diesen Trend auch die HiFi-Branche
an eine Sache zu erinnern:
Unser zweites Ohr dient der natürlichen ZEITMESSUNG.
Damit
erst können wir Schallereignisse im Raum präzise orten
und in Echtzeit erkennen, was um uns herum geschieht.
Es ging in der Evolution ums Überleben.
Um Zeit für die Vorbereitung zu haben, auf alles, was passiert.
Ein Ohr allein ist ein Schallempfänger ohne die Möglichkeit
zur Laufzeitpeilung über Schall.
Zwei Ohren ermöglichen unserem Gehirn erst diese hochpräzise,
instinktive Auswertung interauraler Laufzeitunterschiede (ITD).
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Ich weiß –
... ich bin unbequem und störe vermutlich so manches Geschäft –
... Schwamm drüber... ;-)
DENN
wer die akustische Wirklichkeit in seinem Hörraum WIEDER erleben will ...
der muss eigentlich über Schall nachdenken.
Warum?
Egal ob live im Konzert oder daheim auffe Couch:
Unser Gehör funktioniert nicht anders,
wenn Schall plötzlich mit Membranen erzeugt wird.
Das Gehirn stellt immer die gleichen Fragen:
WO geschieht etwas –
um auf dieser Basis zu verifizieren,
WAS dort gerade passiert.
Wie könnte bei der Musikwiedergabe
ein anderer Prozess ablaufen ... im selben Kopf?
Es geht beim Hören um
Schallwahrnehmung mit zwei Ohren.
Punkt.
Und genau deshalb beginnen meine Überlegungen
nicht erst an der Steckdose –
sondern bei der Evolution unseres Gehörs.
Der Evolution war unser Geschmack egal.
Nur der HiFi-Branche eben nicht:
Ihr geht es auch um den Verkauf.
Und deshalb serviert sie uns oft genug eine rosarote Wohlfühloase für Ohren.
Klänge, die man gefälligst „schön“ finden soll und kann.
Aber künstlich, wie die
Kinderstimmen der Erwachsenen in der Haribo-Werbung.
Ein hübsches Sounding, wenn Scheinrealität das Ziel ist.
Ein überzeugender Eindruck ist noch keine Wirklichkeit.
Man kann den Schein aber mögen – als lustige Werbung.
Doch das hat mit ECHT und Natur genauso viel zu tun
wie das, was sich das HiFi-Marketing ausdenkt,
um unser EGO zu kapern.
WAS ABER,
wenn jemand gar keine gemütliche Wohlfühl-Oase sucht,
wie ich?
Wenn
Marken, Prestige und High-End-Folklore
völlig gleichgültig sind?
Weil wir mit unseren zwei Ohren einfach nur
genauso unverfälscht hören wollen –
wie im echten Leben?
Was will man uns noch verkaufen?
Außer: SCHALL in wieder RICHTIG.
Und wenn die HiFi-Branche
die Zeit zum Raum vergessen hätte?
Schwamm drüber...
denn das gibt es hier auf meiner Hobbyseite –
und sogar mit ECHT.
Musikalische Grüße
Josef Schönen
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