Natürliches Hören statt HiFi-Mythen
Weil wir 24/7 an echtes Geschehen gewöhnt sind
Es geht hier nicht um eine neue HiFi-Theorie.
Eher um die älteste überhaupt.
Es geht um das,
was unser Hörsystem ohnehin permanent verarbeitet.
24/7.
- Erlebte Wirklichkeit.
- Schall.
- Laufzeiten.
- Räume.
- Räumliche Plausibilität.
Unser Gehör besitzt
keinen Umschalter auf HiFi.
Denn unser biologisches Hörsystem
arbeitet auch bei Musikwiedergabe
nach denselben Maßstäben.
Trotz aller Spezialisten.
Trotz aller Etiketten.
Trotz allem High-End-Marketing.
Das Echt –
was wir in Musikwiedergabe tatsächlich suchen
Menschen suchen in Wiedergabe
nichts Exotisches.
Sondern schlicht das,
was sie ohnehin ihr ganzes Leben lang hören:
das Echt.
Dazu mein Vorschlag als Hobbyist:
„Einfach mal dem eigenen Hörsystem zuhören.“
Über den biologischen Ruhezustand NULL beim Hören nachdenken.
Und darüber,
wie wir daraus
echtes Geschehen erkennen.
Intuitiv.
Der biologische Referenzzustand unseres Hörens
Weil unser Gehör
auf einen biologischen Referenzzustand
kalibriert ist.
Auf Naturschall,
der aus realem Ereignisgeschehen entsteht.
Auf reale Laufzeiten.
Reale Zeitbeziehungen.
Reale räumliche Plausibilität.
Das ist hier mit dem
Ruhezustand NULL der Natur
gemeint.
Nicht als absolute Stille.
Sondern als jener gewohnte biologische Ausgangszustand,
auf dem unser Hörsystem
24/7 operiert.
Warum HiFi
fast immer als Technik hörbar bleibt
Wenn künstlich erzeugter Schall
diesen biologischen Referenzzustand
nicht ausreichend erreicht,
kann das Gehörte
intuitiv stärker
als technischer Wiedergabeversuch
erkannt werden.
Vielleicht,
weil Technik selbst
- zusätzliche Nebenenergie,
- parasitäre Schwingungen,
- zeitliche Unschärfen
- oder mitlaufendes Verhalten erzeugt.
Wir sind an Naturschall gewöhnt
Seit Millionen Jahren.
Nicht weil er schön klingt.
Sondern weil er
realem Geschehen entspringt.
Schall breitet sich mit etwa 343 m/s aus.
Wenn uns ein Ereignis erreicht,
ist es bereits geschehen.
Wir hören daher
vergangene Ereignisse.
Und genau diese fortlaufend erlebte Wirklichkeit
bildet unseren biologischen Dauer-Referenzzustand.
24/7.
Ein Hinweis vorab:
Wer bei HiFi
„seidig, druckvoll, warm, spektakulär“,
Marken,
Image
oder High-End-Prestige sucht,
statt nach Lösungen,
wie Wiedergabe näher an
natürlich-echtes Ereignisgeschehen
gelangen kann —
der wird vermutlich auch auf JoschAudio
nicht glücklicher.
Natürliches Hören beginnt nicht mit Klang.
Sondern mit dem Ruhezustand der Natur.
Natürliche Ereignisse erreichen uns nicht als isolierte Töne.
Sondern als vollständiges, zeitlich geordnetes, energiebezogenes Lagebild
unseres Umgebungsraums.
Unser Gehör empfängt:
- zeitliche Beziehungen
- Laufzeiten
- Abfolgen
- Differenzen zwischen beiden Ohren
- Verhältnisse von Energie zueinander
Genau daraus entsteht unsere Wahrnehmung von Realität.
Doch bevor unser Hörsystem daraus berechnen kann,
was geschieht, muss zuerst etwas Grundlegenderes sichergestellt sein:
Dass das eigene Wahrnehmungswerkzeug im Zustand NULL steht,
bevor es seine Arbeit beginnt.
Die biologische Rangfolge des Hörens
Deshalb werden Maschinen kalibriert.
Und Uhren richtig eingestellt.
1. Der Nullpunkt
Zuerst muss unser Hörsystem verifizieren,
dass der aktuelle Schallzustand
auf belastbarem, natürlichem Ereignisgeschehen beruht,
dem biologischen NULL-Zustand.
2. Die räumliche Verortung
Erst danach beginnt die Rechnung:
Wann? Wo? Nähe? Richtung? Bewegung?
Die Zeitbeziehungen,
mit denen Ereignisse
unsere Ohren erreichen.
Das Zueinander sämtlicher Ereignisse.
3. Der Erfahrungsabgleich
Und erst ganz am Ende folgt der Abgleich:
Was war das?
Bedeutung.
Stimmlagen.
Klangfarben.
All das zuletzt.
Ausführlich weiterführend:
→ Warum diese natürliche Abfolge für echtes Hören entscheidend ist
Warum der Ruhezustand NULL über Echtheit entscheidet
Unser Gehirn erkennt Natürlichkeit
nicht zuerst über Wohlklang,
nicht zuerst über Tonalität,
nicht zuerst über Frequenzen.
Sondern über die Frage,
ob die zeitlichen und energetischen Beziehungen des Schalls
jenem evolutionären Referenzzustand entsprechen,
an den unser Gehör 24/7 gewöhnt ist.
Und das ist der Ruhezustand NULL der Natur.
Wenn zusätzliche Energie die Zeitbeziehungen verändert
Zusätzliche Nebenenergien
können über zusätzliche Membranbewegung
zusätzlichen Schall erzeugen.
Dadurch können natürliche
- Zeitbeziehungen,
- Laufzeiten
- und Energieverhältnisse
überlagert, maskiert oder verschoben werden.
Und genau diese Beziehungen bilden die Grundlage dafür,
wie unser Gehirn aus Schall
Raum, Richtung, Entfernung, Bewegung rekonstruiert -
und daraus intuitiv Echtheit erkennt,
wenn alles natürlich, kausal und plausibel abläuft.
Wenn aber diese natürlichen Relationen verändert werden,
kann auch die zeitbasierte Rekonstruktion des Raumgeschehens
leiden.
Nicht weil unser Gehör plötzlich falsch hört.
Sondern weil die Schallverhältnisse
weniger nah an jenem
natürlich-echten Ereignisgeschehen liegen,
auf dem unser Hörsystem 24/7 basiert.
Das physikalische Dilemma künstlich erzeugten Schalls
Hier liegt aus meiner Sicht ein fundamentaler Unterschied zwischen Natur und HiFi.
Doch man denke einfach selbst darüber nach.
Wenn HiFi dazu gebaut wurde, seine erzeugte Energie möglichst verlustarm über zwei Kanäle bis zu Schwingspulen und Membranen zu transportieren —
weshalb sollten sich nicht auch mechanische, elektrische oder resonanzbedingte Nebenenergien über dieselben beiden Kanäle genau dorthin ableiten?
Denn irgendwo muss auch diese Energie schließlich abgeladen werden.
Naturschall dagegen
liefert unserem Gehör diesen Zustand fortlaufend. Natürlicher Schall beweist seine Echtheit prinzipiell selbst. Denn er entsteht aus realen Ereignissen. Durch reale Zeiträume. Als kohärentes Umfeldgeschehen.
Seine Laufzeiten sind echt. Seine zeitlichen Beziehungen sind echt. Seine Energieverhältnisse sind echt. Unser Gehör wurde seit Millionen Jahren auf genau diese Form belastbarer Wirklichkeit kalibriert.
HiFi dagegen arbeitet mit mechanisch erzeugtem Schall. Und genau hier beginnt das physikalische Dilemma: Die Qualität von HiFi entscheidet darüber, wie weit künstlich erzeugter Schall jenen biologischen Nullpunkt erreichen kann, den Naturschall unserem Wahrnehmungssystem selbstverständlich liefert.
Denn Apparaturen können zusätzliche Bedingungen erzeugen:
• zusätzliche Schwingungen
• zusätzliche Resonanzen
• zusätzliche zeitliche Verschiebungen
• zusätzliche Energiebeziehungen
Es entstehen Energieanteile, die nicht zum ursprünglichen Ereignis gehören. Dadurch können sich zeitliche und energetische Relationen verändern. Mikrotiming kann verschmieren. Zeitliche Kohärenz kann zerfallen.
Und genau jene Beziehungen, auf die unser Gehör für seine frühe Orientierungssicherheit angewiesen ist, können verändert, überlagert oder maskiert werden.
Nicht erst für Klang. Nicht erst für Ästhetik. Nicht erst für Wohlklang.
Sondern bereits für die grundlegendere Überzeugung: Dass das Wahrnehmungswerkzeug richtig funktioniert. Dass die Synchronisation zwischen innerer Wahrnehmung und äußerem Geschehen stimmt.
Die entscheidende Aufgabe beginnt vor dem Klang
Deshalb beginnt echtes Tuning nicht bei Tonalität, nicht bei Detailauflösung, nicht bei Frequenzgang. Die entscheidende Aufgabe beginnt früher.
Dort, wo unser Gehör überhaupt erst überzeugt werden muss, dass es auf derselben belastbaren Wirklichkeit operiert, die wir aus natürlichem Geschehen gewohnt sind. Dass das System auf den biologischen Nullpunkt der Natur eingerastet ist.
Erst dann entsteht jene implizite Sicherheit, auf deren Grundlage unser Bewusstsein weiterrechnen kann:
• Wo?
• Nähe?
• Richtung?
• Bewegung?
• Bedeutung?
Was ist das?
Und warum gibt es diese Hobbyseite JoschAudio?
Weil kein Profi es sich leisten kann, uns zu sagen,
dass
- Lautsprechermembranen nicht differenzieren
- und jede wirksame Energie in Membranbewegung umsetzen –
- auch die aus den Nebenwirkungen der HiFi-Apparaturen.
Typisch sind das
• Zusätzliche Resonanzen.
• Zusätzliche Schwingungen.
• Zusätzliche falsche Zeitbeziehungen.
• Zusätzlicher Schall.
- Zusätzliche Energie erzeugt zusätzliche Bewegung.
- Zusätzliche Bewegung erzeugt zusätzlichen Schall.
- Zusätzlicher Schall zerstört den NULL-Zustand für unsere Wahrnehmung.
Dass mechanische, elektrische oder resonanzbedingte Nebenwirkungen bei HiFi
sehr wahrscheinlich über die Signalleitungen bis zu Schwingspulen und Membranen gelangen,
ist eine logische Konsequenz der Funktion von HiFi selbst.
Denn genau dazu existiert HiFi:
Signale zu transportieren, zu verarbeiten und in mechanischen Schall umzusetzen.
Hier auf JoschAudio geht es deshalb
nicht um kosmetischen Wohlklang.
Nicht um Klangsignaturen.
Nicht um schönes Audio-Design.
Sondern um die physikalische Reduktion parasitärer Nebenwirkungen.
Damit unser Wahrnehmungssystem wieder näher an jenen biologischen Ruhezustand gelangt,
aus dem wir
natürliches Ereignisgeschehen
in wirklichen akustischen Räumen
intuitiv erkennen.
Hier geht es zu Seite 2:
24/7: Deine Biologie kennt das Echte in- und auswendig
oder weiter mit: