Echtes Hören ist richtige Zeitberechnung
–Homo sapiens & die Evolution des Hörens–
Warum räumliche Musikwiedergabe auf Zeitwahrnehmung basiert
Es ist kein Zufall,
dass Homo sapiens die Evolution überlebte.
Wir verdanken das den Zeit-Ereignis-Rechenmaschinen in unseren Köpfen.
Und der Tatsache,
dass natürlicher Schall auch die Zeiträume seiner Ereignisse trägt.
Warum viele High-End-Anlagen trotzdem unnatürlich wirken
Unser Gehirn besitzt keinen Umschalter
zwischen „echtem Leben“ und „Wiedergabe“.
Wir verarbeiten beides.
In den selben Köpfen –
mit denselben Zeit-Ereignis-Rechenmaschinen.
Wie unser Gehör Richtung, Entfernung und Raumtiefe berechnet
Unser Hören dient der biologischen Raumerleben.
Und genau deshalb kann Musik nur dann wie ein echtes Ereignis wirken,
wenn ihre Zeitverhältnisse biologisch plausibel bleiben.
Warum räumliches Hören auf Zeit basiert
Nur wenn mit der Musik auch
die Zeiträume der Musiker aus dem ursprünglichen Ereignisraum hörbar bleiben,
kann ein Hörraum räumlich echt wirken.
Denn erst die Zeit im Schall
macht diese biologische Raumberechnung überhaupt möglich.
Genau diese Fähigkeit
half Homo sapiens evolutionär beim Überleben.
Die Grundlage räumlicher Wahrnehmung
Die Grundlage unserer audiblen Wahrnehmung
ist die endliche Schallgeschwindigkeit von etwa 343 m/s.
Schall benötigt Zeit.
Wir hören daher immer Vergangenheit.
Dabei ganz entscheidend ist:
Wir hören nicht nur eine einfache Vergangenheit.
Wir hören permanent unterschiedlich alte Schallereignisse
weil aus unterschiedlichen Entfernungen.
Ein Ereignis entsteht ganz nah.
Ein andere weiter entfernt.
Und genau daraus entsteht unsere räumliche Wahrnehmung.
Denn unser Gehirn verarbeitet permanent
feinste zeitliche Staffelungen des Schalls.
Wie unser Gehirn Raum rekonstruiert
Aus diesen zeitlichen Unterschieden rekonstruiert unser Gehirn intuitiv:
- Richtung
- Entfernung
- Raumtiefe
- Größe
- Bewegung
- räumliche Glaubwürdigkeit
Warum auch Reflexionen biologisch funktionieren
Unser Gehör ordnet später eintreffende Reflexionen
automatisch dem richtigen Ursprungsereignis zu —
solange die zeitlichen Verhältnisse biologisch plausibel bleiben.
Der natürliche Grundzustand unseres Gehörs
Unser Gehirn arbeitet dabei wie ein
stufenloser Vergangenheitszuordner
Denn räumliches Hören entsteht aus der permanenten zeitlichen Zuordnung unterschiedlich alter Schallereignisse.
Räumliches Hören
ist deshalb keine Zusatzfunktion unseres Gehörs, es...
...ist unser intuitiver Grundzustand.
Was passiert, wenn diese Zeitordnung verloren geht
Fehlt diese zeitliche Glaubwürdigkeit im Schall,
verliert das Hörerlebnis seine Natürlichkeit –
und damit für unseren Gehörsinn die Echtheit.
Was beim Hören physikalisch wirklich passiert
Das Physik-Gesetz: Warum wir beim Musikhören immer in der Vergangenheit leben
Musik ist physikalisch betrachtet bewegte Luft in Raum und Zeit.
Da Schall nur etwa 343 m/s schnell ist,
hören wir niemals die Gegenwart —
sondern immer Vergangenheit.
Ist guter Klang am Ende
doch reine Geschmacksfrage?
Natürlicher Schall besitzt immer eine reale kausale Vergangenheit.
Unser Gehirn vergleicht aktuell Gehörtes fortlaufend
mit der Erfahrung dieses richtigen Hörens
– aus unserem gesamten Leben.
Dazu wertet es aus Zeitunterschieden intuitiv mögliche Ereignisse
in unseren Umgebungsräumen aus:
- Richtung
- Entfernung
- Bewegung
- Gefahr
- Lebendigkeit
Genau deshalb ist Hören
keine Geschmacksfrage,
sondern zuerst
ein intuitives biologisches System
zur Ereignis- und Gefahrenerkennung —
auf Basis von Schall,
der eine echte kausale Vergangenheit besitzt.
Das Problem von HiFi
Der unsichtbare Timing-Killer:
Woher kommen die Fehler in der HiFi-Kette?
HiFi verändert regelmäßig genau diese Zeitinformationen.
Denn mechanische und elektrische Nebenwirkungen erzeugen
über die gesamte HiFi-Anlage hinweg zusätzliche Energie.
Und diese zusätzliche Energie verschwindet physikalisch nicht einfach.
Sie wirkt weiter — über die einfachsten verfügbaren Wege.
...die bei HiFi letztlich in Schwingspulen münden –
und Membranen bewegen,
OBWOHL sie nie Teil des ursprünglichen Musikereignisses war.
Warum teure Stereoanlagen
oft beeindrucken – aber selten echt klingen
Dadurch verändert sich die zeitliche Ordnung der Membranbewegungen —
und damit die räumliche Ortung im künstlich erzeugten Schall.
Wir hören diesem Schall seine Künstlichkeit an,
ob wir das wollen oder nicht.
Und genau deshalb wirken viele Anlagen zwar beeindruckend —
aber nicht wirklich echt, natürlich und lebendig.
Worum es bei JoschAudio geht
Wie sich Nebenwirkungen in HiFi-Systemen physikalisch reduzieren lassen
Das Schallergebnis trotz notwendiger Lautsprecher-Membranen so weit zu perfektionieren,
dass es von den Zeit-Ereignis-Rechenmaschinen in unseren Köpfen
möglichst nicht mehr von natürlichem Schall zu unterscheiden ist.
Weiterführend:
Warum Zeitwahrnehmung über echtes Hören entscheidet
Oder direkt zu Problem und Lösung:
Nebenwirkungen und Gegenphysik