Josch-Audio    
   Weil wir 24/7 an echtes Geschehen gewöhnt sind   

Warum Musikfreunde fast stetig bessere Geräte suchen?

Weil die zeitliche Dosierung der Schallenergie in HiFi-Geräten serienmäßig vergessen wird.


Da echte Zeiträume stets im natürlichen Schall getragen werden, 

kann auch nur unser normaler Alltag die perfekte, 

unbestechliche Referenz unseres Hörens sein.


Doch viele Musikfreunde suchen dennoch ständig nach 

mehr Räumlichkeit, 

mehr Natürlichkeit, 

mehr Präsenz, 

mehr Lebendigkeit – also mehr Echtheit.


Warum? 

Vermutlich wegen fehlender Zeiträume im künstlich-erzeugten Schall. 


Musikfreunde suchen schlicht das, was sie ihr ganzes Leben lang hören. 


Auch bei Musik.


Machen wir den Praxis-Test. 

Achte JETZT einfach auf deine Umgebung:


  • Rauminformationen & Laufzeiten
  • Zeitbeziehungen & Richtung
  • Entfernung


Alles hörst du intuitiv. 

Und genau daraus rekonstruiert unser Gehirn räumliche Verortung, 

Bewegung, Lebendigkeit und Plausibilität.


Warum also sollte es plötzlich anders rechnen?

Nur weil eine HiFi-Anlage den Schall erzeugt?



Die Antworten sind: ja und nein.


  • Nein: Unsere Biologie schaltet nie um. Einen biologischen Umschalter auf einen speziellen „HiFi-Modus“ gibt es nicht. Das Hörsystem verarbeitet Schall im Alltag wie bei der Anlage immer nach denselben Grundlagen.
  • Ja: HiFi-erzeugter Schall maskiert seine Zeiträume. Zusätzliche Nebenenergien aus der Wiedergabekette können die natürliche zeitliche Struktur des Schalls überlagern.


Gemeint sind dabei nicht die Chassis-Laufzeiten. 


Gemeint ist die 

natürliche zeitliche „Bemaßung“ des Schalls selbst—


wie sämtliche Energieereignisse 


  • durch die Luft fliegen, 
  • zeitlich zueinander liegen, 
  • unsere Ohren erreichen 


um im Gehirn 


  • zu Raum, 
  • Richtung, 
  • Entfernung und 
  • Lebendigkeit (Bewegung)


rekonstruiert zu werden.





Die Stradivari-Frage: 

Gefallen vs. biologische Verarbeitung


Ein einfaches Beispiel macht das Problem sichtbar: Eine 08/15-Geige im realen, plausiblen Raum zu hören, ist biologisch zunächst einmal ein echtes Ereignisgeschehen. Der Schall entstand real und breitet sich natürlich aus.


Und wenn es eine Stradivari wäre, würden wir sie nicht richtiger hören,

 

— nur weil sie uns besser gefällt.


Gefallen und richtige biologische Verarbeitung sind zwei verschiedene Baustellen: 


Eine psychologische und eine physikalische. 


Der biologische Maßstab ist der physikalisch richtige. Punkt.





Die physikalische Ursache

Zusätzliche Nebenenergien können über Membranbewegungen, Nachschwingen, Resonanzen oder Gehäusebewegungen zusätzlichen Schall erzeugen. Dadurch werden natürliche Zeitbeziehungen:


  • überlagert
  • maskiert
  • verschoben


Und genau diese verletzlichen Mikro-Relationen sind das Material, 

aus dem das Gehirn Raum, Richtung, Entfernung und Lebendigkeit rekonstruiert. 


Werden sie verändert, 

leidet die Rekonstruktion von Raum, Richtung, Entfernung und Lebendigkeit.



Fazit

Wenn unser Hörsystem 24/7 nach denselben biologischen Grundlagen arbeitet, 

warum sollte ausgerechnet HiFi der einzige Bereich sein, 

in dem diese Grundlagen plötzlich nicht mehr gelten?


Ich halte es deshalb für schlüssig, 

sich beim Hören zuerst an Natur und Biologie zu orientieren.



Weiterführend: 

Was HiFi vom Froschteich lernen kann




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