DAS HIFI– & High-End-DILEMMA
Warum uns die Zeit im HiFi abhanden kommt
Vorab – was JoschAudio von fast allen HiFi-Seiten unterscheidet
Hier geht es nicht primär darum, Musikwiedergabe angenehmer, beeindruckender
oder „natürlicher“ wirken zu lassen.
Der Fokus liegt auf einer anderen Frage:
Welche serienmäßigen HiFi-typischen Fehlerursachen verändern die zeitlichen und
energetischen Beziehungen der Schallenergie — und:
Wie lassen sich HiFi-Fehlerursachen vorbeugend neutralisieren?
Und warum?
Weil Homo sapiens beim Hören nur Schall empfängt.
- Nicht Theorien.
- Nicht Marken.
- Nicht Teuer.
- Nicht Wohlklang.
- Ohne Ausnahme
Es gibt keine Ausreden:
1. Schallenergie, die sich durch Luft über Zeiträume ausbreitet
2. 343m/s
3. 24/7
I. DIE BIOLOGIE DES HÖRENS
Hören dient nicht primär der Unterhaltung. Sondern dem Überleben.
Hören unterstützt die räumliche Orientierung und ergänzt das Sehen.
Zur Umgebungswahrnehmung.
Zur Orientierung.
Zur Gefahrenerkennung.
Unser Gehör ist evolutionär darauf spezialisiert,
Ereignisse zu entschlüsseln.
Und ein Ereignis passiert immer über die Zeit.
Es erreicht uns über Schall – mit etwa 343 m/s.
Wenn Schall unsere Ohren erreicht,
.ist das Ereignis bereits geschehen.
Wir hören immer Vergangenheit.
Die Biologie des Hörens:
Wir erkennen keine Töne. Wir erkennen Ereignisse.
Unser Gehirn rekonstruiert aus Schall:
• Bewegungen
• Entfernungen
• Größen
• Richtungen
• Geschwindigkeiten
• Nähe oder Gefahr
• Räumlichkeit und Lebendigkeit
Wir können nur Schall empfangen.
Und in diesem Schall erkennen wir die Bewegungen und Verläufe physikalischer Ereignisse in unserem Umfeld.
Entscheidend dafür sind nicht einzelne Frequenzen.
Entscheidend sind die
zeitlichen und energetischen Beziehungen der Schallenergie zueinander.
Im echten Leben entstehen diese Beziehungen ursächlich richtig.
Natürliche Ereignisse entstehen
nicht nach Geschmack — sondern aus realen Ursachen.
II. DER ZEITLICH-ENERGETISCHE FEHLER
Das Problem: HiFi zerstört die zeitliche Kohärenz.
Serienmäßiges HiFi überträgt die Zeiträume des Schalls und ihre Verläufe nicht originalgetreu.
Nicht nur zeitlich.
Auch energetisch.
Das feine Zeitgefüge selbst perfekter Aufnahmen wird im Hörraum verändert.
Warum?
Weil HiFi-Systeme technische Nebenwirkungen erzeugen.
Mechanische Bewegungen.
Elektrische Rückwirkungen.
Resonanzen.
Zusätzliche Energie verschwindet nicht einfach.
Sie arbeitet weiter —
bis sie umgewandelt,
dissipiert
oder irgendwo hörbar wirksam geworden ist.
Die eigentliche Ursache:
Falsche Energie erzeugt falsche Membranbewegung.
Lautsprecher unterscheiden nicht zwischen Musiksignal und Nebenwirkung.
Membranen bewegen sich durch die Energie, die tatsächlich anliegt.
Zusätzliche Energie kann deshalb zusätzliche Membranbewegung erzeugen.
Und zusätzliche Membranbewegung erzeugt zusätzliche Schallenergie.
Diese Energie gehörte nie zum ursprünglichen Ereignisraum.
Im Hörraum ist sie deshalb zu viel.
Sie verändert die zeitlichen und energetischen Beziehungen der Schallenergie zueinander.
Und genau dadurch maskiert sie jene echte Schallenergie,
aus der unser Gehör eigentlich die wirklichen Ereignisse des Ursprungsraums ableitet.
III. DAS GESETZ DER KOHÄRENZ
Der eigentliche Maßstab heißt Kohärenz.
Was Echtheit hörbar macht,
ist die
- Wahrnehmbarkeit
- der Kohärenz
- sämtlicher schallenergetischer Verläufe
- aus dem Ursprungsraum.
Mit anderen Worten:
diese Schallverläufe in ihren
richtigen räumlichen, zeitlichen und energetischen Beziehungen zueinander
wiederzugeben.
Deshalb geht es auch um richtiges Hören —
nicht um schöneres.
Die richtigen räumlichen Beziehungen.
Die richtigen Abstände der Schallursprünge.
Die richtigen zeitlichen Verläufe.
Die richtigen energetischen Portionierungen.
Zusammen erzeugen sie die Wahrheit unseres Erlebnisraums.
Und die Logik bleibt dieselbe —
ob wir uns im echten Ereignisraum befinden
oder im Wohnzimmer.
Die Natur zeigt uns,
wie Wahrhaftigkeit funktioniert:
Im Konzertsaal hört jeder Zuschauer physikalisch etwas anderes.
Erste Reihe.
Mittelplatz.
Oberrang.
Seitlicher Platz.
Die Schallwege und Reflexionen unterscheiden sich.
Die Perspektiven unterscheiden sich auch.
Und trotzdem bleibt das Ereignis
für alle als echtes Ereignis erkennbar.
Warum?
Nicht weil jeder dasselbe hört.
Sondern weil die
Beziehungen der Schallenergie untereinander stimmen.
Die zeitlichen Verhältnisse.
Die energetischen Relationen.
Die Kohärenz des Ereignisses.
Die Wahrhaftigkeit bleibt erhalten —
egal von welcher Position aus.
Genau hier beginnt meine Arbeitshypothese.
Wenn HiFi die zeitliche Kohärenz von Schallenergie
serienmäßig nicht zuverlässig übertragen kann,
müssen die Ursachen dieser Fehler reduziert werden.
Nicht kosmetisch.
Nicht geschmacklich.
Sondern ursächlich.
Zum Beispiel durch Mechanismen,
die zusätzliche Energie nicht einfach weiterarbeiten lassen —
sondern sie möglichst früh reduzieren,
umwandeln
oder dissipieren.
Etwa durch Reibung, Trägheit, Dissipation,
mechanische Beruhigung oder andere Gegenmechanismen.
Mit dem Ziel,
zusätzliche, nicht zum ursprünglichen Ereignis gehörende Energie
möglichst früh zu reduzieren —
bevor sie sich bis zu Membranen
und damit bis zum Schall
weiter fortpflanzen kann.
Das Ziel ist einfach:
Die zeitlichen und energetischen Beziehungen
der Schallenergie möglichst unverfälscht zu erhalten.
Denn wenn diese Kohärenz stimmt,
passiert etwas Bemerkenswertes:
Die Wahrhaftigkeit eines Ereignisses kann selbst im Wohnzimmer hörbar werden.
Man kann das weiterhin HiFi nennen.
Ich nenne es eher:
einen seltenen, konsequenten Versuch,
natürliche Zeitwahrnehmung wieder
„ganz normal“ hörbar zu machen —
wie im echten Leben.
24/7.
Weiterführend:
Warum Zeitwahrnehmung über echtes Hören entscheidet
Oder direkt zu Problem und Lösung: