Einwand 2:
„Die räumlichen Informationen sind doch bereits auf der Aufnahme.
Was sollen wir uns da noch drum kümmern?
Das ist doch alles automatisch richtig!
Was soll deine Anlage daran noch verbessern?“
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Richtig!
Die räumlichen Informationen sind bereits auf der Aufnahme.
Aber unsere ZWEI Ohren hören keine Aufnahme.
Sie empfangen SCHALL.
Und dieser SCHALL entsteht erst durch die
tatsächlichen Bewegungen der Lautsprechermembranen.
Genau DORT entscheidet sich,
was von den ursprünglichen räumlichen Informationen
tatsächlich wahrnehmbar wird.
Die Qualität des Signalergebnisses allein
garantiert überhaupt nicht die RICHTIGKEIT
seiner mechanischen Umsetzung in SCHALL.
Denn kein HiFi-Gerät der Kette arbeitet zu 100 % RICHTIG.
Auch seine Arbeitsumgebung und seine Betriebsbedingungen können beeinflussen,
wie präzise es funktioniert.
Jede Abweichung,
die sich auf die vorgesehenen Membranbewegungen auswirkt,
verändert auch den
erzeugten SCHALL:
- Seine zeitlichen Beziehungen.
- Seine Amplituden.
- Und damit die räumliche Wahrnehmung.
Es geht also überhaupt nicht darum,
der Aufnahme zusätzliche räumliche Informationen hinzuzufügen.
Sondern darum,
- die vorhandenen Informationen
- möglichst RICHTIG
- in SCHALL
- tatsächlich umzusetzen.
Damit unsere ZWEI Ohren die musikalischen EREIGNISSE
wieder dort wahrnehmen, WO sie hingehören.
Mehr richtiges WO = Mehr ECHT.
Die Aufnahme muss dafür nicht besser werden.
Die WIEDERGABE muss richtiger werden.
Wenn man aber
den Geräten beibringt,
präziser zu funktionieren.
Reibungsloser...
damit die Membranen möglichst nur das WIEDERgeben,
was die Aufnahme vorgibt –
und nicht zusätzlich irgendwelche zufälligen Zustände der HiFi-Kette –
dann hören wir richtiger und natürlicher.
In der Natur brüllt schließlich auch kein HiFi-Gerät dazwischen.
Die Geräte sollen den Schall musikalischen Ursprungs
einfach wiederholen –
ohne
selbst dazwischen zu brüllen.
Und mit Schallhygiene bringe ich ihnen das bei.